Mit Plug-in-Hybridsystem, Magnetic-Ride-Fahrwerk und moderner Netzanbindung

Die General-Motors-Marke Buick stellt auf der Auto Shanghai (21. bis 28. April 2011) den Envision vor. Die SUV-Studie mit Coupé-Elementen und scharfen Linien im Metall besitzt Scherentüren im Lamborghini-Stil sowie 22-Zoll-Räder. Im kühl gestalteten Inneren finden sich neben den Hauptfarben Schwarz und Weiß metallische und hellblau leuchtende Akzente.

Internetzugang per Handy
Was die Technik angeht, so besitzt der Envision einen so genannten Bluetooth-DUN-Internetzugang. DUN steht für Dial-up Network, also Einwahl-Netzwerk. Dabei dient ein Mobiltelefon als Modem. Die Daten werden über Bluetooth an das Telefon übertragen, das sich mit dem Internet verbindet. Mithilfe von zentralen Servern ermöglicht das System die Teilnahme an sozialen Netzwerken wie Facebook und den Informationsaustausch mit anderen Fahrzeugen. Die Daten werden auf einem Touchscreen in der Mittelkonsole angezeigt oder in die Windschutzscheibe eingespiegelt. Ebenfalls per Head-up-Display dargestellt werden Fahrtempo, Verbrauch und Navigationshinweise. Statt konventioneller Rückspiegel hat das Auto drei Kameras. So wird auch der Tote Winkel sowie der Bereich hinter der A-Säule überwacht.

Plug-in-Hybridsystem
Angetrieben wird der Envision von einem Plug-in-Hybridsystem. Dazu gehört ein 2,0-Liter-Turbobenziner mit Direkteinspritzung, zwei Elektromaschinen sowie eine Lithium-Ionen-Batterie. Genaue Angaben zu den Komponenten werden nicht gemacht. Doch bei niedrigem Tempo fährt der Envision rein elektrisch. Wenn mehr Leistung erforderlich oder die Batterie fast leer ist, wird automatisch der Verbrennungsmotor zugeschaltet. Bei hohem Leistungsbedarf, zum Beispiel beim Überholen oder an Steigungen, wirken Benziner und E-Motoren zusammen. Die Batterie kann an der Haushaltssteckdose aufgeladen werden. Ein Solardach dient als zusätzliche Energiequelle.

Magnetic-Ride-Fahrwerk und Allradantrieb
Das Leichtbau-Fahrwerk besteht aus CFK, Magnesium und Aluminium, wobei die Abkürzung für Carbon-Faser-verstärkten Kunststoff steht. Der Envision besitzt magnetorheologische Stoßdämpfer, wie sie zum Beispiel auch beim Audi R8 und Ferrari California eingesetzt werden. Bei diesem Magnetic-Ride-Control-System wird die Dämpfung durch eine Flüssigkeit verstellt, deren Zähflüssigkeit (Viskosität) mit einem Magnetfeld verändert wird. Außerdem besitzt der Envision einen Allradantrieb, bei dem die Kraft an jedem einzelnen Rad an die Fahrbedingungen angepasst werden kann.

SUV im Lambo-Stil