Die nächste Generation debütiert in New York

Hätten Sie gewusst, dass Subaru in den USA mehr Autos verkauft als VW? Im ersten Quartal 2011 wurden dort 67.457 Fahrzeuge der Allradmarke an den Mann und die Frau gebracht. Einen gehörigen Anteil daran hat der Impreza. Daher verwundert es nicht, dass Ikuo Mori, der Chef des Subaru-Mutterkonzerns Fuji Heavy, den neuen Impreza höchstselbst auf der New York Auto Show (22. April bis 1. Mai 2011) präsentierte.

Neue Akzente
Schon auf den ersten Blick fällt auf, dass der nächste Impreza der Linienführung des Vorgängers treu bleibt, aber neue Akzente setzt. Subaru betont unter anderem den Hexagonal-Grill mit Chromflügeln und die Scheinwerfer im Stil von Falkenaugen. Zu sehen sind in New York die in den USA beliebte Stufenhecklimousine und der speziell in Europa nachgefragte Fünftürer. Interessant ist hier der Blick auf das Datenblatt: Sowohl die Länge von 4,41 Meter und die Breite von 1,74 Meter sind beim Fließheckmodell gleich geblieben. Kleine Änderungen gibt es nur beim Radstand, der um 2,5 Zentimeter auf 2,64 Meter wächst und bei der Höhe, die um einen Zentimeter auf 1,46 Meter schrumpft. Mehr scheint sich beim Gewicht getan zu haben: 1.320 Kilogramm wären 100 weniger als bislang.

Verfeinerungen im Detail
Besonderes Augenmerk hat Subaru auf das Platzangebot gelegt. So wurde unter anderem das untere Ende der A-Säule um 20 Zentimeter verschoben und die Türstruktur geändert. Zudem verspricht die Marke mehr Fußraum hinten. Exakte Angaben zum Kofferraumvolumen gibt es noch nicht, in das Heck des Fünftürers sollen drei Golfbags oder ein großer Kinderwagen passen. Im Innenraum kommen laut Subaru höherwertigere Materialien und weichere Oberflächen zum Einsatz.

Generationswechsel
In den USA wird der neue Impreza von einem neu entwickelten Boxer-Benziner mit zwei Liter Hubraum angetrieben. In Deutschland arbeitet das 150 PS starke Aggregat unter anderem bereits im Forester. Dort stellt es 198 Newtonmeter Drehmoment bei 4.200 Umdrehungen bereit. Als gesetzt darf für Europa auch der Boxer-Diesel mit ebenfalls 150 PS gelten. Die US-Version des kompakten Subaru ist wahlweise mit einer Fünfgang-Schaltung oder einem stufenlosen Getriebe namens Lineartronic erhältlich. Bei diesem besteht die Möglichkeit eines manuellen Eingriffs per Schaltpaddles am Lenkrad.

Im Herbst 2011 nach Europa
Selbstverständlich ist beim Impreza der markentypische Allradantrieb an Bord, bei der Handschaltung kommt eine Berganfahrhilfe dazu. Um die Sicherheit kümmern sich sieben Airbags, darunter ein Knieairbag und ein serienmäßiges ESP mit Bremsassistenten. In Europa wird der neue Impreza auf der Frankfurter IAA im September 2011 gezeigt, kurz danach kommt er auf den Markt. Auch eine rustikale XV-Version ist geplant, wie Subaru mit einer Studie auf der aktuell stattfindenden Automesse in Shanghai zeigt.

Neuer Subaru Impreza