Die Superior Black Edition hat einen gedopten V12 und röhrt in drei Soundstufen

Der Tuner Anderson Germany mag James Bond und hat den Aston Martin DBS zum Agentenauto umgebaut. Allerdings ist man in dem getunten Sportwagen nicht unbedingt unauffällig unterwegs. Dafür sorgt schon die Lackierung in seidenmattem Schwarz. Den Außenspiegeln spendierte der Düsseldorfer Tuner eine Hülle aus Karbon. Die Frontscheinwerfer und Hecklichter sowie die Scheiben wurden schwarz getönt.

Doping für den V12
Mit einer geänderten Software der Motorsteuerung sowie einer neuen Abgasanlage steigerte der Autoveredler die Leistung des verbauten Sechsliter-V12-Motors von 517 auf 565 PS. Die Abgasanlage beinhaltet spezielle Fächerkrümmer. Insgesamt sollen alle Komponenten 21 Kilogramm leichter als die Serienteile sein. Zudem können Klappen im Auspuff auf elektronischem Weg so verstellt werden, dass er in drei Klangfarben röhrt. Wenn der Agent noch nicht durch die Optik des Aston Martin aufgefallen ist, tut er es spätestens beim ersten Gasstoß.

Schwarze 21-Zöller
007 muss manchmal auch in Deckung gehen. Durch eine Tieferlegung kommt der Aston Martin dem Asphalt ein Stück näher. Passend zur Außenfarbe sind die vom Tuner montierten 21-Zoll-Felgen schwarz lackiert. Vorne sorgen Reifen im 255er-Format für Grip, hinten bringen 295er-Schlappen die Kraft auf die Straße. Einen bunten Akzent setzt die rote Bremssattellackierung, die durch die Zwischenräume der Speichen spitzt.

Karbon statt Plastik
Innen ging Anderson großzügig mit Karbonteilen um: Sie zieren die Lüftungsblenden, die Getränkehalter, die Türgriffe, den Aschenbecher, die Einstiegsleisten, das Lenkrad, den Handbremsgriff und die Schaltwippen. Passend dazu verwendete der Veredler schwarzes Leder mit einer Oberfläche, die der typischen Struktur von Karbon nachempfunden ist. Kombiniert wird es mit ebenfalls schwarzem Alcantara. Den Kontrast besorgen ein rot gefärbter Keder und rote Rautennähte. Ausgerüstet wurde der britische Sportwagen außerdem noch mit einem umfangreichen Soundsystem – schließlich soll die Zeit bei Observierungen nicht langweilig werden. Ein DBS kostet mindestens 240.000 Euro. Für den komplette Umbau bei Anderson sind noch mal rund 90.000 Euro fällig. Ob 007 diesen Dienstwagen genehmigt bekommt?

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