Legendärer Zweisitzer kommt zurück nach Europa

Woodbridge (Großbritannien), 16. November 2010 – Steve McQueen fuhr einen und Carroll Shelby nutzte ihn als Inspiration für die Cobra. Die Rede ist vom Roadster der Marke Allard. Im Jahr 1946 von Sydney Allard in London gegründet, machte sich das Unternehmen mit kräftigen, leichten Flitzern einen Namen und gewann sogar die Rallye Monte Carlo 1952. Doch Anfang der 1960er-Jahre gingen die Lichter aus, nur 1.820 Fahrzeuge wurden gebaut.

Die Rückkehr nach Europa
Nach diversen Comebackversuchen nutzt heute die ,Allard Motor Works" im kanadischen Montreal den großen Namen und legt den J2X wieder auf. Der originale J2X war ein in limitierter Auflage gebauter Rennwagen mit Straßenzulassung, von dem zwischen 1951 und 1954 genau 83 Autos gebaut wurden. Das moderne Modell nutzt wie sein Vorfahre die Kombination aus dickem Ami-V8 und einem leichten Chassis. Unter der Haube kommt ein ,Ram Jet"-V8 von General Motors zum Einsatz. Das Triebwerk leistet 355 PS und generiert ein maximales Drehmoment von rund 540 Newtonmeter.

Mit offiziellem Segen
Die Verarbeitungsqualität des neuen Allard J2X soll so gut sein, dass das offizielle Allard-Register diese als Originale aufnimmt. Der Preis für den offenen Spaß soll bei gut 95.000 Pfund beginnen, umgerechnet knapp 112.000 Euro.

Bildergalerie: Klassik-Comeback