Jetzt steht der Name des etwa 350 PS starken Kraftpakets fest

Dass eine M-Variante des 1er BMW kommt, ist kein Geheimnis mehr: Erst vor kurzem hatte Dr. Kay Segler, Chef der M GmbH, im Interview mit unserer Redaktion diese Vermutungen bestätigt. Bereits länger drehen entsprechende Erlkönige ihre Testrunden auf dem Nürburgring, es war also nur noch eine Frage der Zeit, bis das bärenstarke Auto der Presse vorgestellt wird.

Markteinführung: Erstes Halbjahr 2011
Jetzt hatten wir zum ersten Mal die Gelegenheit, den stärksten Einser genauer unter die Lupe zu nehmen. Das Auto ist noch getarnt, die psychedelische Beklebung im unteren Bereich soll ein wenig neugierig machen auf die Serienversion, die im ersten Halbjahr 2011 auf den Markt kommt. Mit konkreten Informationen zur Motorisierung und zur Technik hält sich BMW noch arg zurück. Verraten wurde nur der offizielle Name des Autos: es wird ,BMW 1er M Coupé" heißen. Damit haben alle Spekulationen um die historisch belegte Bezeichnung ,M1" ein Ende.

Fahrwerk des M3
Anhand einiger Details können wir bereits jetzt Schlüsse auf die eingesetzte Technik ziehen. Dazu gehören die dicken Backen, die vorn und hinten schon von weitem auf das Potenzial des M-Einsers aufmerksam machen sollen. Die Kotflügelverbreiterungen müssen sein, denn unter dem Blechkleid finden mit hoher Wahrscheinlichkeit Komponenten vom Sportfahrwerk des M3 Platz. In alter M-Manier enden die Abgase in vier Endrohren, die einen kernigen, satten Klang erzeugen, der nicht unbedingt einen Einser vermuten lässt.

Zirka 350 PS
Welches Aggregat am anderen Ende der Abgasanlage montiert ist, ist noch ein Geheimnis. Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ist es der Reihensechszylinder aus dem Z4 sDrive35is, der dort mit 340 PS powert. Welche Zahl letztendlich beim 1er M Coupé steht, verrät auch M-Entwicklungschef Albert Biermann nicht. Mutmaßungen zufolge ähneln Leistung und Gewicht den Daten vom M3 mit der internen Baureihenbezeichnung E46. Dieses von 2000 bis 2007 in verschiedenen Ausführungen gebaute M-Mobil lieferte in der CLS-Version zum Schluss 360 PS.

Beachtlicher Vortrieb
Wie später auch die Zahlen auf dem Datenblatt aussehen werden: Schon der Prototyp des zurzeit kleinste M ist bärenstark. Bei ersten schnellen Runden auf einer privaten Rennstrecke in Spanien konnten wird davon einen Eindruck gewinnen. Das Münchner Power-Mobil überzeugt mit einem beachtlichen Vortrieb und lässt sich agil und überraschend schnell durch Kurven zirkeln. Wir sind schon jetzt gespannt auf das Ergebnis des Feintunings beim Serienmodell.

Noch kein Preis
Auch zum Preis gibt es noch keine Angaben, nach den Worten von M-Chef Segler soll das 1er M Coupé aber besonders für junge Fans erreichbar sein. Auf jeden Fall ist der 1er M teurer als das derzeitige Spitzenmodell der Reihe: Das 135i Coupé mit 306 PS ist ab 40.100 Euro zu haben.Beim M3 muss man da schon viel tiefer in die Tasche langen: Der Viertürer kostet 66.100 Euro.

Der neue M-Einser