Maßgeschneiderter Designeranzug für den Super-Sportler

Es geht noch breiter: Brabus verpasst dem Mercedes SLS AMG einen breiten Body. Die Verbreiterung an der Hinterachse lässt den SLS muskulöser wirken. Die Anbauteile für die hinteren Kotflügel und die Heckschürze werden aus Karbon gefertigt. Die Verbreiterung schafft auch Platz für spezielle Räder, die die Spurbreite an der Hinterachse um 20 Millimeter vergrößern und damit die Fahrdynamik weiter steigern sollen.

Vorn 20 Zoll, hinten 21 Zoll
Der Brabus-SLS rollt auf maßgeschneiderten Schmiederädern in den Größen 9.5Jx20 vorne und 11Jx21 an der Hinterachse. Die Räder sind alternativ in Brushed-Design-Oberfläche oder keramikpoliert erhältlich. Selbstverständlich ist auch eine Lackierung in jedem gewünschten Farbton möglich. Die Mischbereifung in 20 und 21 Zoll Durchmesser an Vorder- und Hinterachse betont die keilförmige Optik des Sportwagens.

Bis zu zwölf Prozent leichter
Trotz der größeren Raddimensionen liegt die Gewichtsersparnis gegenüber den SLS-Serienrädern bei bis zu zwölf Prozent. Durch die geringeren ungefederten Massen wird das Handling noch agiler. Die Breitversion wird durch im Windkanal entwickelte Aerodynamikkomponenten komplettiert. Dazu gehören ein Frontspoiler für die Serienschürze, ein Heckspoiler und ein Heckdiffusor. Weitere optische Details sind die zwei Cover für die oberen Lufteinlässe des Stoßfängers, Schwellerleisten mit integrierten Einstiegsleuchten und die seitlichen Luftauslässe für die Heckschürze.

Auf Wunsch in Sicht-Karbon
Alle Karosserieteile sind wahlweise in reinrassigem Racing-Look in Sicht-Karbon, optional matt oder glänzend, erhältlich. Selbstverständlich können die Designteile auch in Wagen- oder Kontrastfarbe lackiert werden. In die Luftauslässe der vorderen Kotflügel sind Brabus-Schriftzüge integriert, die bei Betätigung der Fernbedienung oder eines Türgriffs blau leuchten.

<b>30 Millimeter tiefer</b><br> Der Tuner legt den SLS um 30 Millimeter tiefer. Das Fahrwerk wurde in Kooperation mit dem Technologiepartner Bilstein entwickelt. Es ist nicht nur höhenverstellbar, sondern soll durch seine integrierte Ride Control Funktion auf Knopfdruck auch in der Härte verstellt werden können. Der Fahrer kann jederzeit zwischen einer komfortbetonten und einer noch sportlicheren Dämpferabstimmung wechseln. Für sportlich ambitionierte SLS-Besitzer bietet Brabus härtere Stabilisatoren für Vorder- und Hinterachse an, die die Seitenneigung der Karosserie reduzieren und das Handling noch exakter machen.<br> <br> <b>Titan-Abgasanlage hilft Gewicht zu sparen</b><br> Ein auffälliges Detail ist die neue Abgasanlage. Ihre vier schräg geschnittenen Endrohre haben jeweils 84 Millimeter Durchmesser. Das Soundmanagement, das vom Fahrersitz aus kontrolliert wird, ermöglicht über ein pneumatisch gesteuertes Klappensystem ein "Coming Home"-Soundtuning, das leiser als der Serienauspuff ist. Alternativ kann der Sportmodus gewählt werden. Dann soll der 6,3-Liter-Achtzylinder noch sportlicher klingen als in der Serie. Die Titan-Auspuffanlage ist außerdem zwölf Kilogramm und damit 40 Prozent leichter als die Serienanlage. Ein weiterer angenehmer Nebeneffekt ist die Leistungssteigerung um zehn PS. <br> <br> <b>Karbon-Intarsien</b><br> Für den Innenraum bieten die Veredler Karbon-Intarsien in jedem gewünschten Farbton und eine matt eloxierte Alu-Pedalerie an. Zu haben ist auch ein Sportlenkrad in einer besonders griffigen Variante mit ergonomisch geformtem Kranz. Es ist mit einer Kombination aus Leder und Alcantara bezogen. Der 400-km/h-Tacho gibt schon jetzt einen Vorgeschmack auf die Leistungssteigerung.<br> <br> <b>Widestar-Paket für 40.500 Euro</b><br> Das Widestar-Paket für den SLS kostet 40.500 Euro, das verstellbare Gewindefahrwerk 9.460 Euro, die 20-Zoll-Felgen je 2.925 Euro, die 21-Zöller pro Stück 2.963 Euro, die Titan-Abgasanlage 9.500 Euro. Der 400-km/h-Tacho ist für 2.130 Euro zu haben. Vorausgesetzt wird natürlich der Besitz eines Mercedes SLS AMG. Und der ist ab 183.260 Euro zu haben.

SLS: Es geht breiter