Das erste Genf-Highlight: Rinspeed stellt den BamBoo vor

Ob Autos die schwimmen oder sich verwandeln: Frank M. Rinderknecht ist bekannt für seine kreativen Konzepte. Traditionell nutzt der Chef der Schweizer Firma Rinspeed den heimischen Automobilsalon in Genf zur Vorstellung seiner jeweils neuesten Idee. Vom 3. bis zum 13. März 2011 wird das der BamBoo sein.

In der Tradition von Méhari und Co.
Der Name ist beim BamBoo Programm, denn im Innenraum bestehen verschiedene Materialien aus Bambusfasern. Das offene Fahrzeug wird elektrisch angetrieben. Rinderknecht sieht den BamBoo als Reminiszenz an Südfrankreich und Saint Tropez in den 1970er-Jahren. Damals war dort häufig der Citroën Méhari anzutreffen, ein minimalistisches Strandfahrzeug auf Basis des 2 CV, besser bekannt als ,Ente". Die Karosserie des von 1968 bis 1987 gebauten Flitzers bestand aus Kunststoff. Aus diesem Grund kam der Méhari auch nie offiziell nach Deutschland, weil der TÜV die Brandgefahr als zu hoch einschätzte.

Moderne Nostalgie
Zurück zum BamBoo: Er übernimmt viele Stilelemente des Franzosen. Dazu zählen das planenartige Dach, die flachen Türen und die halb verdeckten Hinterräder. Hinzu kommen spannende Details: Die Scheinwerfer stammen vom Mini, im Heck befindet sich ein faltbares Zweirad.

Bildergalerie: Strand-Schweizer