Hersteller verschärft die Anforderungen für das eigene Umweltgütesiegel

Renault verschärft die Anforderungen für das eigene Umweltgütesiegel eco2. Damit will der französische Autohersteller seine Fortschritte beim Umweltschutz dokumentieren. Bislang bekamen das Siegel alle Fahrzeuge, die maximal 140 Gramm CO2 je Kilometer ausstießen und bei denen der Anteil an recycelten Kunststoffteilen fünf Prozent betrug. Jetzt bekommen das Siegel Fahrzeuge mit einem CO2-Ausstoß von maximal 120 Gramm und einem siebenprozentigen Anteil recycelter Kunststoffe. Darüber hinaus muss das Fahrzeug aus einem nach ISO-Norm 14001 zertifizierten Werk stammen.

Lebenszyklus eines Autos berücksichtigt
Das hauseigene Prädikat eco2 gibt es seit 2007. Renault kennzeichnet damit Fahrzeuge, die sowohl strenge Umweltanforderungen erfüllen, als auch erschwinglich sein sollen. Die Kriterien hierfür hat das Unternehmen selbst festgelegt. Sie sind laut Renault objektiv nachprüfbar und beziehen den kompletten Lebenszyklus eines Autos von der Produktion über die Nutzung bis zur Wiederverwertung ein.

Gesunkener CO2-Ausstoß
Wenn es um die Reduktion der CO2-Emissionen geht, sieht sich Renault auf einem guten Weg. Als Beispiel führen die Franzosen den Twingo dCi an, dessen CO2-Emission in zwei Jahren von 104 auf jetzt 94 Gramm je Kilometer gesenkt wurde. Mit einem Strategieplan möchte das Unternehmen den Kohlendioxidausstoß seiner Modelle über den gesamten Produktions- und Lebenszyklus bis zum Jahr 2013 um zehn Prozent senken und von 2013 bis 2016 um weitere zehn Prozent. Konkret hieße das, der Durchschnittswert sänke – bezogen auf Europa – von aktuell 135 zunächst auf 120 Gramm und danach auf 100 Gramm je Kilometer. Laut Renault haben sich die Bemühungen bereits ausgezahlt: In der Rangliste der britischen ,Environmental Investment Organisation" (EIO) belegen die Franzosen unter den Automobilmarken mit den geringsten CO2-Emissionen in Europa Platz eins.

Renault gegen CO2