50 Supersportwagen mit 2.000 PS zum Preis von je rund 672.000 Euro

Der Bugatti Veyron bekommt Konkurrenz. Die US-Firma ,215 Racing" hat sich die Rechte an der Designstudie Lamborghini ,Indomable" gesichert und will 50 Supersportwagen unter dem Namen ,SF22" bauen. Das Kürzel deutet an, wohin die Reise gehen soll: SF steht für ,Street Fighter". Für das Design ist Daniel Chinchilla Ochoa verantwortlich. Inspirieren ließ sich der Mexikaner vom Kampfjet F-22 Raptor. Die extra für die Produktion des Supersportwagens gegründete Tochterfirma hat den Namen ,Mostro Di-Potenza" – was so viel wie ,Power-Monster" bedeutet.

In rund 2,5 Sekunden von null auf Tempo 100
Angetrieben wird der SF22 von einem gewaltigen 9,4-Liter-Biturbo mit 2.000 PS. Damit ist der Supersportwagen doppelt so stark wie ein Veyron (1.001 PS). In rund 2,5 Sekunden beschleunigt der V8-Mittelmotor den Hecktriebler von null auf 100 km/h. Erst bei über 425 Stundenkilometer soll für den SF22 Schluss sein. Der Veyron schafft es laut Bugatti auf 407 km/h. Damit wäre zumindest ein selbst ernanntes Ziel von Mostro erreicht: Den Veyron nach zehn Jahren vom Thron des schnellsten Serienautos zu stoßen. Die Karosserie des 1.360 Kilogramm schweren SF22 besteht aus einer Mischung von Karbon und Kevlar.

2012 werden die ersten SF22 ausgeliefert
Produziert wird der SF22 in Philadelphia (USA). Zudem kommen 70 Prozent aller Zulieferer aus den USA. Zwei Fahrzeuge sollen pro Monat in der Manufaktur Mostro Di-Potenza gebaut werden – zum Preis von umgerechnet 672.000 Euro. Wer das nötige Kleingeld übrig hat, kann schon den Vorvertrag unterzeichnen. Die Gesamtstückzahl ist auf 50 begrenzt. Die ersten Modelle sollen 2012 ausgeliefert werden.

Street Fighter mit 2.000 PS