Erich Bitter veredelt die Opel-Mittelklasse

Bitter Automobile, die Luxus-Tuning-Firma von Altmeister Erich Bitter, hat sich mal wieder einen Opel vorgenommen. Der Insignia by Bitter fällt durch seine massiv geänderte Front und den opulenten Leder-Luxus im Innenraum auf. Motorenseitig bleibt es bei der Serienkonfiguration.

Mit Lufthutze
Erich Bitter veredelt seit den 1970er-Jahren Fahrzeuge. Auch wenn er schon Wagen von Chrysler, Holden und Chevrolet angefasst hat, seine Lieblingsmarke ist mit großem Abstand Opel. Und so kehrt der Tuner nach dem Vero von 2008, einem umgebauten Holden Statesman, zu seinen Opel-Wurzeln zurück. Der Insignia by Bitter basiert auf einem Insignia 2.8 V6 Turbo Sport 4x4. Der Wagen hat also von Hause aus einen Sechszylinder-Turbo mit 260 PS und serienmäßig Allradantrieb. Äußerlich unterscheidet sich Erichs Insignia allerdings deutlich von der Masse: Ein großer, sechseckiger Kühlergrill trägt in der Mitte das dicke Bitter-B-Logo. Oberhalb des Grills, noch in der Frontschürze angeordnet, sitzt eine kleine Lufthutze, die eher optische Wirkung entfaltet.

Leder-Höhle
Am Heck von Bitters Insignia fallen der elegant gezeichnete Diffusor sowie die pfiffigen Endrohre mit dem kleinen Knick an der Oberseite ins Auge. In der Kabine des Opels vernäht Bitter etliche Meter Leder: Sitze, Türinnenverkleidungen, Mittelkonsole, B-Säulen, der untere Bereich des Armaturenbretts inklusive Handschuhfach und selbst die Einstiegsleisten werden mit tierischer Haut ummantelt. Hinzu kommen noch ein paar Holzapplikationen und ein Alcantara-Überzug fürs Dach und für die Hutablage. Über 20-Zoll-Bitter-Felgen mit Reifen der Dimension 245/35 ZR 20 steht der Insignia mit dem Asphalt in Verbindung. Inklusive Mehrwertsteuer werden für den serienmäßig gut ausgestatteten Wagen 54.908 Euro fällig – 16.538 Euro mehr als beim Basismodell. Servicearbeiten können laut Hersteller in jeder Opelwerkstatt vorgenommen werden.

Gallery: Dickes B: Insignia by Bitter