Download kostenlos im iTunes App Store von Apple

Hamburg, 13. Dezember – Eine zwiespältige Angelegenheit sind Warneinrichtungen vor Blitzanlagen. Prinzipiell ist die Verwendung von Geräten laut § 23 Abs.1b StVO verboten, die dafür bestimmt sind, Verkehrsüberwachungsmaßnahmen anzuzeigen oder zu stören. Viele Navigationsgeräte beispielsweise können dies trotzdem: über die in die Software integrierte ,Point of Interest"-Funktion, die beispielsweise Tankstellen anzeigt oder Gefahrenstellen. Ähnlich gehen auch die Betreiber von www.blitzer.de vor. Sie haben eine Anwendung für das iPhone entwickelt: ,Blitzer.de" warnt den Fahrer vor stationären und mobilen Blitzern über GPS-Ortung.

Europaweit 99 Prozent der Blitzer erfasst
Sobald der Onlinemodus aktiviert ist, holt sich die App eine Datenbank mit rund 40.000 fest installierten Blitzern. Ein Restrisiko schließt Blitzer.de nicht aus und spricht von 99 Prozent erfasster Geräte – europaweit. Die zweite Datenbank mit mobilen Anlagen wird alle fünf Minuten aktualisiert. Ein grüner Balken bedeutet, dass es im Umkreis von einem Kilometer keine Verkehrsüberwachung gibt.

Warnung ab einem Kilometer Entfernung
Jede Art von Geschwindigkeitskamera wird ab einem Kilometer vorher angezeigt. Mit Straßenname und dem überwachten Geschwindigkeitsbereich. Auch Ampelblitzer sind erfasst. Die App warnt sogar im Doppelpack und zeigt bereits im Hintergrund die nächste Überwachungsanlage an. Zusätzlich zur Anzeige gibt es noch eine akustische Warnung. Im Falle von mobilen Blitzanlagen wird auf eine Restentfernungsanzeige verzichtet und nur in einem Bereich darum herum gewarnt, da die Genauigkeit des Standorts nicht gewährleistet werden könne.

Je mehr aktive Teilnehmer, desto umfassender
Besonders die Aktualität und Zahl mobiler Apparate hängt von den teilnehmenden Anwendern statt. Auf die Webseite www.blitzer.de werden nach eigenen Angaben täglich 1.000 mobile Anlagen eingetragen. Über eine entsprechende Funktion in der App kann die GPS-Position einer Blitzanlage übermittelt werden. Dazu muss man noch den Geschwindigkeitsbereich angeben. Danach steht die Information über die Datenbank allen Anwendern zur Verfügung. Wer das Risiko eingehen will, gegen den eingangs erwähnten Paragraphen der Straßenverkehrszulassungsordnung zu verstoßen, kann sich das Programm für sein iPhone kostenlos über den iTunes App Store von Apple herunterladen.

Blitzer-Warner