Ein Motortuning lässt den leistungsstarken Zwerg noch schneller abgehen

Solingen, 15. Dezember – Wimmer Rennsporttechnik stattet so ziemlich jedes Fahrzeug mit mehr Power aus. Dieses Mal hat sich die Firma ein Leichtgewicht vorgenommen, den Ariel Atom 3 300. Er hat kein Dach, keine Türen, keine Heizung und kein Radio. Dafür bringt der Floh mit den frei stehenden Rädern serienmäßig 300 PS auf die Hinterachse. Doch es geht noch stärker.

Leistungsspritze mit 40 PS
Aus dem Zweiliter-Vierzylinder-Kompressormotor holt Wimmer noch mal eine Portion mehr heraus: 340 PS liegen am Ende an. Um eine höhere Leistungsbeute zu erzielen, nimmt der Solinger Spezialist folgende Veränderungen vor: eine Motorsoftware-Optimierung, eine Kompressor-Überarbeitung, einen Benzinpumpen-Umbau und die Montage einer staudruckoptimierten Sportauspuffanlage aus Edelstahl samt Fächerkrümmer und Rennkatalysator.

Atemberaubende Fahrleistungen
Mit den rund 470 Kilogramm haben die nunmehr 340 PS und das auf 282 Newtonmeter erhöhte Drehmoment leichtes Spiel: Von null auf 100 km/h geht es in 2,8 Sekunden eine Zehntelsekunde schneller als in der Serienversion. Tempo 200 liegen nach nur 7,1 Sekunden an. Sprintkönige wie ein Ferrari Enzo müssen sich da hinten anstellen. Und auch ein über 1.000 PS starker Bugatti Veyron muss auf gute Traktionsverhältnisse hoffen, damit er vorne bleibt. Eins hat der von Wimmer getunte Ariel Atom den Supersportwagen voraus: Sein Höllenritt ist bedeutend günstiger. Zu den mindestens rund 45.000 Euro für einen Ariel Atom 3 300 kommt der Wimmer-Leistungskit zum Preis von 4.990 Euro inklusive Montage.

Höllenritt mit Wimmer