Rege Nachfrage nach dem Elektroauto, Produktion wird deutlich aufgestockt

Der US-Präsident fährt ja gewöhnlich nicht selbst Auto, sondern wird in seiner gepanzerten Limousine chauffiert. Doch jetzt griff Barack Obama selbst ans Steuer. Bei einer Werksbesichtigung ließ es sich der mächtigste Mann der Welt nicht nehmen, ein kurzes Stück mit dem Chevrolet Volt zu fahren.

Nur mit Zustimmung des Secret Service
Bei einer Besichtigung des General-Motors-Werks in Detroit-Hamtramck, entschloss sich der Präsident spontan, selbst einige Meter mit dem Volt zurückzulegen. Nach kurzer Beratung mit dem Secret Service stieg Obama in einen schwarzen Volt und fuhr das Fahrzeug das letzte Stück vom Montageband, etwa zwölf Meter weit. ,Sie lassen mich ja nicht häufig selbst ans Steuer", sagte Obama anschließend mit ironischem Unterton in Richtung seiner Sicherheitsleute.

Volt in den USA bereits bestellbar
Seit kurzem kann der Chevrolet Volt in den USA bei ausgewählten Händlern bestellt werden. Der Einstiegspreis für das Elektroauto mit Reichweitenverlängerer beträgt 41.000 Dollar, umgerechnet etwa 31.500 Euro. Alternativ bietet Chevrolet ein Leasingprogramm mit einer monatlichen Zahlung von 350 Dollar und einer Laufzeit von 36 Monaten an. Je nach Steuersituation können die Besitzer eines Volt in den USA eine Gutschrift auf die Einkommensteuer von bis zu 7.500 Dollar sowie weitere staatliche und standortabhängige Steuergutschriften beantragen.

Hohe Nachfrage, verdoppelte Kapazitäten
In den vergangenen Wochen haben sich bereits 25.000 Personen als Kaufinteressenten registrieren lassen. Aufgrund dieser hohen Nachfrage kündigte General Motors nun an, die geplanten Produktionskapazitäten um 50 Prozent zu erhöhen. Statt 30.000 sollen im Jahr 2012 nun 45.000 Volt Fahrzeuge vom Band rollen. Nach der Einführung in den USA wird der Volt 2011 in Europa und China, später weltweit auf den Markt kommen. In Deutschland wird das Auto als Opel Ampera gelabelt werden.

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