Dreitüriger Erlkönig gibt neue Details preis

,Never change a winning team" sagt der Engländer zutreffend. Auch für den BMW 1er gilt diese Formel, schließlich verkauft sich das kleinste Fahrzeug der Marke BMW nach gut sechs Jahren noch anständig. Beim Nachfolger wird äußerlich nur dezent eingegriffen, wie jüngste Erlkönigbilder zeigen.

Geglättete Linienführung
Die neuesten Prototypen geben sich an Front und Heck weniger bedeckt als bisher und zeigen, dass der X1 Pate für das neue 1er-Design steht. Besonders der Bug mit markanter Niere und geänderten Scheinwerfern schlägt die Brücke zum kompakten SUV. Die Rückleuchten werden fast quadratisch und erhalten die von anderen Modellen der Marke bekannten Lichtbänke. Der erwischte Dreitürer setzt weiterhin auf einen so genannten ,Hofmeister-Knick" im hinteren Seitenfenster. Auffallend ist, dass die Seitenlinie klar gestrafft wird und nicht mehr so durchhängend aussieht.

Kraft per Turbo
Beim Fahrwerk setzt BMW weiterhin auf Heckantrieb, der Radstand wird von bislang 2,66 Meter in Richtung der 2,76 Meter des X1 wandern, um die Kritik am Platzangebot auf der Rückbank zu entkräften. Unter den zugunsten des Fußgängerschutzes leicht erhöhten Vorderwagen wandern neben den bekannten Dieseln neue Turbo-Benziner, die bei 1,2 Liter Hubraum und rund 100 PS starten. Als erster Vertreter der neuen 1er-Reihe wird auf dem Genfer Autosalon im Frühjahr 2011 der Fünftürer gezeigt, der Dreitürer folgt im Sommer 2011. Auch ein Coupé und ein Cabrio sind fest eingeplant, kommen aber nicht vor 2012. Das angedachte Raumkonzept im Stil des 5er GT wird aller Wahrscheinlichkeit nicht innerhalb der 1er-Reihe verwirklicht, um dem X1 und dem 3er Touring keine Marktanteile wegzuschnappen. Denkbar ist vielmehr eine Realisierung im Rahmen der frontangetriebenen Megacity-Vehicle-Familie, die 2013 startet.

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