Fahren statt kicken: Christian Träsch und Martin Harnik trafen sich auf Asphalt

Vor den Qualifikationsspielen der Fußball-Europameisterschaft zwischen Deutschland und Österreich organisierte Mercedes ein Vorspiel der beiden Nachbarländer. Die Begegnung hatte allerdings – außer den Teilnehmern – kaum etwas mit Fußball zu tun. Stattdessen traten der deutsche Christian Träsch und sein österreichischer VfB-Stuttgart-Mannschaftskollege Martin Harnik auf vier Rädern in über 300 PS starken Mercedes-Limousinen gegeneinander an. Gefahren wurde im Driving Center des Baden-Airparks bei Baden-Baden. Am Ende konnte es nur einen Sieger geben.

C-Klasse mit 306 PS als Renngerät
Bei den Rennfahrzeugen handelte es sich um zwei Mercedes C 350 BlueEfficiency. Statt Rennoverals zogen die beiden Fußballprofis die Trikots ihrer Nationalmannschaften an. Farblich entsprechend abgestimmt zeigten sich die beiden C-Klassen. Die von Christian Trätsch war weiß lackiert, die von Martin Harnik rot. Passend zur sportlichen Begegnung waren die 306 PS starken Mittelklasselimousinen jeweils mit einem AMG-Sportpaket ausgestattet.

Drei Wettbewerbe
Insgesamt traten die beiden Fußballer in drei Wettbewerben an. Der Erste war ein Parallelslalom. Die zweite Aufgabe bestand aus einem Slalom auf einer bewässerten Gleitfläche, vor dem die Spieler noch den Ball jonglieren mussten. Danach duellierten sich die Träsch und Harnik in einem Abschlussrennen. Österreich gewann beim Parallelslalom. Deutschland hatte im Rennen die Nase um eine Sekunde vorn und auch beim ,nassen Slalom" ging der Punkt an Österreichs Nachbarn. Daher wünscht sich Träsch, der sich beim Autorennen ,ein bisschen wie Michael Schumacher" gefühlt hat, für das Länderspiel am 3. Juni im Wiener Praterstadion auch Regen. Dort hat Harnik für Österreich die Chance, die 1:2-Niederlage vom Mercedes-Vorspiel in einen Sieg zu verwandeln. ,Dann haben wir den Heimvorteil", so der Österreicher.

BRD - Österreich 2:1