Land Rover überarbeitet die Einstiegsbaureihe

Mit einigen Veränderungen geht der Land Rover Freelander in das Modelljahr 2011. Neben einem dezenten Lifting der Karosserie und neuen Dieselmotoren gibt es fortan auch eine Einstiegsvariante mit Frontantrieb.

Schick gemacht
Die kosmetischen Maßnahmen betreffen ein neues Design an Frontstoßfänger und Kühlergrill, geänderte Front- und Rückleuchten, zusätzliche in Wagenfarbe lackierte Elemente und neue Leichtmetallräder. Im Innenraum spendiert Land Rover dem Freelander eine neu gezeichnete Armaturentafel und andere Sitzbezüge.

Neue Selbstzünder
Erstmals kommt ein neuer Diesel mit 2,2 Liter Hubraum zum Einsatz, welcher die Euro-5-Abgasnorm erfüllt. Erhältlich ist er mit 150 oder 190 PS. Trotz mehr Drehmoment als bei den bisherigen Aggregaten wurde der Verbrauch gesenkt, die Einsparungen liegen zwischen neun und 14 Prozent. Während die 150-PS-Version mit sechsstufigem Schalt- oder Automatikgetriebe kombinierbar ist, gibt es den großen Diesel stets nur mit Automatik. Alle Modelle mit Handschaltung und Selbstzünder haben serienmäßig ein Start-Stopp-System unter der Haube. Für die Freunde des Benziners steht ein Reihensechszylinder mit 233 PS bereit.

Premiere für den Frontantrieb
Erstmals ist der Freelander auch mit Frontantrieb erhältlich: Der eD4 bietet den 150-PS-Diesel in Kombination mit einer Sechsgang-Schaltung und Start-Stopp-Technik an. Da das vorderradgetriebene Modell 75 Kilogramm leichter ist als der Allradler, soll ein Durchschnittsverbrauch von sechs Liter auf 100 Kilometer möglich sein, der CO2-Ausstoß liegt bei 158 Gramm pro Kilometer. Das ist eine vorläufige Bestmarke bei Land Rover. Die Fahrleistungen sind ausreichend: Die Spitze beträgt 181 km/h, von null auf 100 geht es in 11,7 Sekunden. Kostenseitig müssen 28.200 Euro für den eD4 investiert werden. Der Freelander TD4 mit 150 PS und Allrad kostet 29.900 Euro, der 190 PS starke SD4 36.400 Euro. Ab 38.000 Euro startet der Sechszylinder-Benziner.

Bildergalerie: Freelander überarbeitet