Weltpremiere soll der schick gewordene Kleinwagen auf dem Genfer Salon haben

Es war klar, dass etwas im Busch war, schließlich wurde der neue Kia Rio bereits als Erlkönig gesichtet. Mit den ersten offiziellen Skizzen von Kia wird es nun konkreter. Der neue Kleinwagen soll auf dem Genfer Salon (3. bis 13. März 2011) debütieren.

Länger, flacher und breiter
In der aktuellen Version ist der Rio ein 3,99 Meter langer Fünftürer, der zwar bereits den Knochengrill der neueren Kia-Modelle besitzt, sonst aber eine wenig aufregende Optik hat. Die neue Generation wird länger, flacher und breiter. Dennoch ordnet Kia selbst das Auto ins B-Segment ein, worunter man Kleinwagen à la VW Polo versteht. Der neue Rio soll Kunden zwischen 25 und 49 ansprechen. Der von Kia-Chefdesigner Peter Schreyer als ,sportlich und elegant" beschriebene Neuling zeigt ein dynamisches, keilförmiges Profil. Vorne gibt es große Lufteinlässe und einen schmalen Grill, seitlich sehr kleine Fenster und eine coupéartige Seitenlinie. Ob das Serienmodell allerdings ebenso schick aussehen wird wie die Skizze, darf bezweifelt werden – schließlich sieht das Serienmodell des Kia Picanto auch enttäuschend aus, wenn man es mit den ersten Designerskizzen vergleicht.

In Deutschland bisher kein Renner
Der aktuelle Rio ist das Kia-Modell, das sich am drittbesten verkauft – aber nur bei weltweiter Sichtweise. In Deutschland wurden im Jahr 2010 nur 1.485 Stück verkauft. Zum Vergleich: Vom Soul wurden etwa ebenso viele Exemplare verkauft, dagegen wechselten vom Picanto und Venga jeweils über 5.000 Exemplare den Besitzer, vom Cee'd sogar über 12.000. Die neue Generation des Rio kann sich bei den Verkaufszahlen in Deutschland also noch verbessern.

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