Was die neue Mercedes C-Klasse mit US-Präsident Obama zu tun hat

,Präsident Obama hat gesagt, das Auto wurde in Amerika erfunden. Ich werde jetzt nicht sagen, dass der Führer der freien Welt falsch liegt. Aber das erste Auto der Welt kam aus Deutschland, genauer gesagt von Daimler", verkündet ein gut aufgelegter Daimler-Konzernchef Dieter Zetsche am Vorabend der North American International Auto Show 2011 in Detroit. Zum 125. Geburtstag des Automobils kann die Erfinderfirma desselbigen glänzende Zahlen vorlegen. 2010 stiegen die Umsätze rasant, in den USA konnte man beispielsweise um 18 Prozent zulegen. Deshalb sind die Schwaben hier in Detroit richtig in Feierstimmung.

Motorkutsche und Colbie Caillat
Natürlich lässt Dieter Zetsche die neue C-Klasse auf die Bühne fahren. Der Wagen parkt neben seinem Urahn, einem Benz-Patent-Motorwagen von 1886. Der Konzernchef betont, dass Formgestaltung im Automobilbau eine höhere Form der Kunst sei. Und er ist stolz auf die Innovationsfreudigkeit seines Unternehmens: Zwei tolle Ideen melde man pro Tag zum Patent an. Dann weist Zetsche noch auf moderne Formen der Mobilität hin: das schnell wachsende Angebot von car2go, einem Car-Sharing-Projekt mit Fahrzeugen von Smart. Für musikalische Atmosphäre sorgt im Anschluss die zweifache Grammy-Gewinnerin Colbie Caillat mit einer stimmungsvollen Gesangseinlage.

Demokratie in der Technik-Welt
Mercedes-Entwicklungschef Thomas Weber betont das erheblich aufgewertete Interieur der frischen C-Klasse. Zehn Assistenzsysteme sollen das Mittelklasse-Modell künftig noch sicherer machen und für unbeschwertes Fahren sorgen. Dass diese Systeme nicht mehr nur den großen Baureihen vorbehalten bleiben, sondern künftig auch in der C-Klasse zu haben sind, nennt Weber eine ,Demokratisierung von Hightech".

C-Klasse steht nicht auf dem Messestand
Allerdings blieb es bei der Premiere der C-Klasse am Vorabend vor geladenen Journalisten aus aller Welt. Am Messestand musste noch das alte Modell ausreichen. Dem Vernehmen nach hatte sich die US-Händlerschaft von Mercedes gegen eine Messepräsentation ausgesprochen, um den Abverkauf der aktuellen Modellreihe nicht zu gefährden.

Ab sofort bestellbar
Zu den Händlern kommt die überarbeitete C-Klasse im März 2011. Bestellt werden kann die neue Generation aber bereits ab sofort. Den Einstieg markiert der C 180 BlueEfficiency mit 156 PS starkem Benziner ab 32.695 Euro. Für die gleich motorisierte Kombivariante werden mindestens 34.361 Euro fällig. Damit steigen die Preise im Vergleich zum Vorgänger – je nach Variante – um etwa 400 bis 500 Euro an.

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