Krasses Concept Car erlaubt Blick in die Zukunft

Der Unimog, geländegängige Allrounder, wird seit 60 Jahren bei Mercedes gebaut. Grund genug für den Hersteller, die Design-Zukunft anhand einer Studie zu zeigen. Das Gesicht des Concept Cars soll nicht nur einen Hinweis auf die künftige Formensprache des Mercedes-Benz Nutzfahrzeug-Designs geben, sondern auch eine Verbindung zur Vergangenheit herstellen.

Lackiert in den Farben des Pfeilgiftfrosches
Das Konzeptfahrzeug zeigt, dass der Unimog – die Abkürzung von Universal-Motor-Gerät – auch nach 60 Jahren und 26 Baureihen immer noch erneuerungsfähig ist. Die Basis der Studie bildet das Fahrgestell des hochgeländegängigen U 5000. Dessen unimog-typischen Schraubenfedern sind rot lackiert, Motorhaube und Kotflügel erstahlen in Grün. Bei der Auswahl der Farbtöne stand der Pfeilgiftfrosch Pate: Wie der Unimog ist auch er im Wasser und zu Land mobil. Zudem ist Grün die Unimog-Lackierung der ersten Stunde.

Räder im Fünf-Sterne-Design
Zum Urahn, der erstmalig am 3. Juni 1951 im Werk Gaggenau vom Band gelaufen ist, gibt es noch eine Verbindung: Beide Fahrzeuge sind offen. Der deutlich sichtbare, geschwungene Rahmen ist mit Verkleidungen veredelt, die aus Aluminium-Blöcken gefräst wurden. Blickfänge stellen die vier gleich großen Alu-Räder im Fünf-Stern-Design dar. Trotz des futuristischen Looks wurden die wesentlichen Merkmale eines Unimog beibehalten. Dazu gehören Portalachsen, Schraubenfedern und das Rahmenkonzept. Elemente der Studie sollen später in die Serie einfließen.

Bildergalerie: Verrückter Pfeilgiftfrosch