Öko-Modell wird auf dem Pariser Autosalon 2010 vorgestellt

Bislang hatte Toyota das Image des Hybrid-Königs, doch nun drückt Honda mächtig aufs Gas und greift ebenfalls nach der Krone. Mit dem Jazz Hybrid, der auf dem Pariser Autosalon vom 2. bis zum 17. Oktober 2010 debütiert, bringen die Japaner das vierte Hybridmodell nach Europa.

Neue Öko-Optik
Äußerlich unterscheidet sich der Jazz Hybrid von seinen konventionellen Geschwistern durch Scheinwerfer mit blauer Einfassung und klare Rücklichter. Der Frontgrill und der Stoßfänger wurde im Stil des Honda Insight umgestaltet, die Heckklappe erhält eine Chromspange. Als neue Farbe rückt ,Lime Green metallic" ins Programm. Im Innenraum bildet das einfarbige, dunklere Armaturenbrett einen Kontrast zur blauen Beleuchtung der Instrumente. Als Novum wird der Jazz Hybrid mit einer Lederausstattung erhältlich sein. Unverändert bleibt die gute Variabilität des Jazz: Die maximal entstehende ebene Fläche misst 1,72 Meter in der Länge, laut Honda ausreichend für den Transport von drei Mountainbikes ohne Vorderräder. Darüber hinaus können die Lehne des Beifahrersitzes umgeklappt und die Sitzflächen der Rücksitze aufgestellt werden.

Bekannte Technik
Im Jazz Hybrid kommt der gleiche Motor wie beim Honda Insight zum Einsatz. Der 1,3-Liter-Benziner mit 88 PS wird mit einem CVT-Getriebe und einem 14 PS starken Elektromotor kombiniert. Je nach Fahrsituation beträgt die rein elektrische Reichweite rund 1,3 Kilometer. Der Verbrauch des Insight wird mit 4,4 Liter angegeben, der Jazz Hybrid dürfte demnach unter die Vier-Liter-Marke kommen. Ab Anfang 2011 wird der Jazz Hybrid in Deutschland erhältlich sein. Preislich dürfte er merklich unter den 19.950 Euro des Insight starten.

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