Der Cooper S All4 Countryman als grelles Projektauto

Wer bei Mini SUV-Gefühle bekommen möchte, ordert am besten den Countryman. Den gibt es mit einem 1,6-Turbomotor und optionalem Allradantrieb. So konfiguriert hört er auf den Namen Mini Cooper S All4 Countryman. Der Koblenzer Tuner Wetterauer hat sich genau diese Variante vorgenommen und den Deutsch-Briten mit mehr Power und einer auffälligen Optik zum rasenden Schoko-Mini gemacht.

Triebwerk-Tuning
Zunächst widmete sich Wetterauer der Technik unter der Haube. Mit Hilfe einer Leistungssteigerung, die der Tuner mit 3.999 Euro auspreist, wird der Countryman zum Vollgastier: Aus 184 werden 235 PS, das maximale Drehmoment klettert von 240 auf 355 Newtonmeter. Auch bei der Höchstgeschwindigkeit legt der Mini deutlich zu: statt 210 rennt er nach dem Tuning 233 km/h. Das Leistungs-Kit besteht aus einer Elektronik-Optimierung, einer Karbon-Airbox sowie einer hauseigenen Abgasanlage samt Sportkatalysator.

Schokoladen-Braun
Auch durch seine Optik fällt das Wetterauer-Projektauto auf. Das Äußere wurde überwiegend mit einer mattbraunen Folie überzogen. Im Schwellerbereich und an den Unterseiten der Stoßfänger verwendeten die Koblenzer Folie im Karbon-Look. Bei den Felgen griffen sie auf Rundlinge von ATS zurück. Passend zur Fahrzeugfarbe wurden sie Schokoladenbraun lackiert. Auf die 18-Zöller wurden Gummis im Format 225/45 aufgezogen. Sportfedern von H&R bringen den Countryman runter und sollen zugleich noch für eine bessere Fahrdynamik sorgen.

Karbonsitze und iPad
Auch das Innere des Projekt-Mini unterscheidet sich von der Serie. Verschiedene Stellen tragen eine Karbon-Look-Folie. Die Insassen nehmen vorne und hinten auf leichten Voll-Karbon-Rennschalensitzen Platz. Das Gestühl wurde vorne und hinten mit englischem Leder bezogen. Außerdem installierte Wetterauer noch Lordosenstützen und Sitzheizungen für die Frontpassagiere. Zu guter Letzt platzierte der Tuner im Cockpit noch ein iPad inklusive Halterung.

Gallery: Der Schoko-Mini