Der Fox-Nachfolger setzt auf moderne Technik

Aus der Verlegenheitslösung soll ein echtes Highlight werden, wenn es nach VW geht. Während der in Brasilien gebaute Fox ins Modellprogramm genommen wurde, um ein günstiges Einstiegsmodell zu haben, bekommt dessen Nachfolger ein schickes Design und modernste Technik. Das zeigen jetzt erste Erlkönigbilder.

Aus up! wird Lupo
Der Name des neuen Kleinstwagens dürfte vielen Kunden bekannt vorkommen. Aus der Bezeichnung der Studie up! wird Lupo. Wurde der Lupo II bislang in Form eines verkürzten Polos erprobt, so sind nun Erlkönige im endgültigen Design unterwegs. Sie zeigen trotz Tarnung, dass der rund 3,60 Meter lange Wagen eine rundliche Frontpartie bekommt, während das Heck im Vergleich zum up! deutlich entschärft wird. Unter der Haube tut sich einiges: Um einen Einstiegspreis von gut 9.000 Euro zu gewährleisten, dient als Basismotor zunächst der 1,2-Liter-Sauger mit 60 PS. Langfristig kommen aber aufgeladene Dreizylinder zum Einsatz, zwei Töpfe bleiben Märkten wie Indien vorbehalten. Mehr PS gibt es hierzulande in Form des 85 PS starken 1.2 TSI, der auch mit dem Siebengang-DSG gekoppelt werden kann. Auch Diesel-Aggregate und ein Elektroantrieb sind fest eingeplant.

Start Mitte 2011
Erstmals offiziell vorgestellt wird der dreitürige Serien-Lupo auf dem Genfer Autosalon im Frühjahr 2011, eine seriennahe Studie steht bereits auf dem Pariser Salon Anfang Oktober 2010. Der Marktstart ist für Mitte 2011 geplant. Weitere Karosserievarianten werden folgen, schließlich ist der Lupo als Weltauto gedacht. Im Gegensatz zum alten Lupo gibt es das neue Modell auch als Fünftürer, dieses wird sich im Stil der Studie ,Milano Taxi" deutlich vom Dreitürer unterscheiden.

Erwischt: VW Lupo