Spezielle Rennversion für das legendäre 24-Stunden-Rennen

Eigentlich feiert das Mini Coupé erst auf der Frankfurter IAA im September 2011 (15. bis 25. September) Premiere. Einen ersten Auftritt im Rampenlicht gibt es allerdings schon deutlich früher: Beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring am 25. und 26. Juni 2011 geht eine modifizierte Rennversion an den Start – das Mini John Cooper Works Coupé Endurance.

Mit 250 statt 211 PS unterwegs
Herzstück des 24-Stunden-Fahrzeugs ist ein modifiziertes, auf die Anforderungen eines Langstreckenrennens angepasstes Triebwerk. Als Basis dient dabei der 1,6 Liter große Vierzylinder mit Twin-Scroll-Turbolader und Benzin-Direkteinspritzung, der auch in der Topversion des Serienmodells zum Einsatz kommt. Im John Cooper Works Coupé leistet das Aggregat 211 PS, im Endurance werden ihm 250 Pferdestärken entlockt. Gleichzeitig wächst das Drehmoment im Overboost von 280 auf 330 Newtonmeter. Als Höchstgeschwindigkeit werden 240 km/h genannt. Das ist allerdings nicht mehr als bei der Straßenversion.

Riesige Zusatzspoiler
Von außen ist der Mini-Langstreckenrenner an einem Aerodynamikpaket zu erkennen. Es besteht aus einem Frontspoiler, einem Heckdiffusor sowie einem mächtigen verstellbaren Heckflügel. Ein straffes Rennsport-Fahrwerk soll für eine statte Straßenlage sorgen und dem Fahrer unmittelbare Rückmeldung liefern. Über verstellbare Stoßdämpfereinheiten kann das Setup auf unterschiedliche Strecken-Bedingungen eingestellt werden.

Überrollkäfig und Renn-ABS
Auch das Thema Sicherheit darf bei einem Rennwagen nicht vernachlässigt werden. Im Falle des Mini John Cooper Works Coupé Endurance sorgt dafür unter anderem ein mit der Karosserie verschweißter Überrollkäfig. Hinzu kommt ein Sportschalensitz mit Sechspunkt-Sicherheitsgurt sowie das aus der Formel 1 bekannte System HANS (Head And Neck Support), das Verletzungen im Hals- und Nackenbereich verhindern soll. Für die Verzögerung wurde eine aus der Mini-Challenge-Serie bewährte Bremsanlage inklusive Renn-ABS verbaut. Auch das elektronische Stabilitätsprogramm DSC wurde für den Rennbetrieb angepasst. Möglichst kurze Stopps in der Boxengasse soll eine pneumatische Luftdruck-Hebevorrichtung garantieren.

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