Leichtere und stärkere Version ergänzt die Modellpalette

Aston Martin erweitert seine Modellpalette um den Vantage S. Das Modell soll eine Brücke zwischen Straße und Rennstrecke schaffen und ist dementsprechend fahrerorientiert gestaltet. Neben einer deutlich sportlicheren Optik verspricht das neue Modell auch bessere Fahrleistungen als der normale Vantage.

Stärkerer V8 und Siebengang-Getriebe
Der aus dem Standard-Vantage bekannte 4,7-Liter-V8 hat im S 436 PS. Neben den 10 zusätzlichen Pferdchen spendieren die Briten auch einen Drehmomentnachschlag von 470 auf 490 Newtonmeter. Die Kraftübertragung erfolgt über das neue automatisierte Sportshift-II-Schaltgetriebe mit sieben Gängen. Es soll gegenüber der ersten Sportshift-Version um 24 Kilogramm leichter sein. Durch den zusätzlichen siebten Gang fällt die Gangspreizung geringer aus. Außerdem ist das Getriebe beim Vantage S kürzer übersetzt und soll dadurch eine schnellere Beschleunigung ermöglichen. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 305 km/h – das sind 15 km/h mehr als beim regulären Vantage und genauso viel wie beim 517 PS starken Vantage mit 5,9-Liter-V12-Motor. Den Durchschnittsverbrauch der S-Version gibt der Hersteller mit 12,9 Liter auf 100 Kilometer an – das sind 299 Gramm CO2 je Kilometer.

,Sport"-Taste für schnellere Reaktionen
Aston Martin vertraut weiter auf eine Einzelkupplung. Sie sei gegenüber einer Doppelkupplung unkomplizierter und leichter. Nach dem Druck der serienmäßigen ,Sport"-Taste kann der Fahrer schnellere Gangwechsel sowie eine spontanere Gasannahme aktivieren. Außerdem öffnen sich Klappenventile in der Abgasanlage, wodurch sich auch der Motorsound ändert.

Direktere Lenkung und leichteres Gewicht
Auch sonst ist der S voll auf Sport eingestellt: So wird er mit einer direkteren Lenkung als der normale Vantage sowie einer größeren Sechskolben-Bremsanlage an der Vorderachse ausgestattet. Außerdem verfügt der Vantage S über neue Federn und Dämpfer sowie ein für das Sportmodell neu abgestimmtes Fahrdynamiksystem. Einer besseren Fahrdynamik soll das gegenüber dem regulären Vantage um 30 Kilogramm gesenkte Gewicht förderlich sein.

Mit Karbon-Teilen
Optisch unterscheidet sich der Vantage S von seinem zivilen Bruder auf verschiedene Weise. Die neue, tiefer reichende Frontschürze aus Karbon weist größere Lufteinlässe auf. Der Frontsplitter soll in Zusammenarbeit mit dem aerodynamisch überarbeiteten Kofferraumdeckel Abtrieb generieren. Serienmäßig ist der sportliche Vantage mit 19-Zoll-Felgen ausgerüstet, optional bieten die Briten geschmiedete Leichtmetallfelgen mit Zehnspeichendesign an. Letztere sollen durch das geringere Gewicht die ungefederten Massen reduzieren. Den Rest der S-Optik besorgen eine neue Heckschürze mit Diffusor aus Kohlefaser und andere Seitenschweller.

Als Coupé oder Cabrio
Erhältlich ist der Aston Martin Vantage S als Coupé oder als Cabrio. In der Optionsliste stehen Features wie Sitzschalen aus Karbon-Kevlar, die jeweils 17 Kilogramm Gewicht einsparen sollen. Aston Martin nennt als Startpreis für den Vantage S 132.000 Euro. Der bekannte normale Vantage mit V8-Motor wird weiter angeboten. Ihn gibt es ab 115.150 Euro.

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