Zweiton-Lackierungen und Individualfarben liegen im Trend

Wer Ferrari hört, denkt automatisch an die Farbe rot. Aber wo liegt der Ursprung dieser Assoziation? Schon seit den ersten Tagen der Rennsportgeschichte lackiert der italienische Sportwagenhersteller seine Boliden rot. Das war früher die Farbe italienischer Rennwagen, deutsche Flitzer waren weiß. Auch als sich viele andere Teams Anfang der 1960er Jahre mit den Farben der Sponsoren einkleideten, blieb Ferrari seinem Rot treu. In der Folge wurden fast alle Serienfahrzeuge in Rot bestellt. Noch zu Beginn der 1990er Jahre waren 85 Prozent aller produzierten Ferrari rot. Doch ist das heute immer noch so?

Weniger als die Hälfte aller Ferrari sind heute rot
Das Kaufverhalten bei Ferrari hat sich mittlerweile grundlegend geändert. Rot ist zwar weiterhin die vorherrschende Farbe, in den letzten zehn Jahren betrug der Anteil aber nur noch 45 Prozent bei allen gebauten Ferrari-Fahrzeugen. Mit ein Grund hierfür ist die neue Lackiererei aus Maranello, die seit 2004 auch ganz besondere Kundenwünsche umsetzt.

Historische Farben feiern Comeback
Neben einer umfangreichen Farbpalette können Kunden ihre teuren Sportwagen in einer Zweiton-Lackierung ordern. Dabei wird meistens das Dach in einer anderen Wagenfarbe lackiert. Findet ein Kunde seine Lieblingsfarbe nicht im Portfolio der Italiener, kann er auch einfach einen Gegenstand mitbringen, der in genau dieser Farbe ist und Ferrari pinselt das neue Schmuckstück in der gleichen Farbe an. Auch die historischen Farben der klassischen Modelle aus den 1950er und 1960er Jahren haben die Italiener wieder in ihrem Sortiment.

Bildergalerie: Ferrari trennt sich von Rot