Die nächste Generation dreht fast ungetarnt ihre Runden

Wer A sagt, muss auch B sagen: Diese Formel galt bislang für die Einstiegsbaureihen von Mercedes. Doch damit ist ab Frühjahr 2012 Schluss. Zu diesem Zeitpunkt wird die neue A-Klasse präsentiert, die sich optisch deutlich von der ebenfalls erneuerten B-Klasse unterscheiden wird. Das zeigen Erlkönigbilder, auf denen der Baby-Benz mit nur noch spärlicher Tarnung zu sehen ist.

Mit Blick auf BMW
Deutlich erkennbar ist, dass die kommende A-Klasse gegen den BMW 1er positioniert wird. Statt einer hochbauenden Karosserie erhält der Mercedes eine schnittige Form, die an den kompakten Münchner erinnert. In der Länge wächst die A-Klasse auf rund 4,25 Meter, um ausreichend Platz für die Fondpassagiere zu bieten. Einige Details konnten schon im April 2011 auf der Automesse in Shanghai bewundert werden, dort stand eine Studie der A-Klasse im Mittelpunkt. Wichtige Bestandteile der Serienoptik sind der Grill mit zentralem Stern im SLS-Stil, eine nach hinten ansteigende Seitenlinie und das recht schmale Heckfenster.

Wir sprechen französisch
Anders als bislang werden sich A- und B-Klasse auch in Sachen Motoren deutlich unterscheiden. Im neuen A kann Mercedes die Aggregate aus C- und E-Klasse nutzen. Dazu zählen die CGI-Benziner mit Direkteinspritzer und Turbo mit einer Leistung von 184 und 204 PS. Bei den Dieseln wird es ein Trio geben: Es besteht aus der 120-PS-Maschine, wie es sie schon im C 180 CDI gibt und dem 2,1-Liter-Diesel in Stufen von 136 und 170 PS. Neu sind ein optionales Doppelkupplungsgetriebe mit sieben Stufen und kleine Turbo-Benziner aus der Kooperation mit Renault-Nissan. Dabei wird es sich um einen 1,2-Liter-Motor mit rund 100 PS handeln, auch ein 1,4-Liter-Aggregat mit 130 PS kommt zum Einsatz.

A-Klasse fast ungetarnt