Nur 987 Stück: Boxster S Black Edition mit dickem Ausstattungs-Paket

In kurzer Folge legt Porsche Sondermodelle auf. Nach der Black Edition des Elfer vor wenigen Tagen folgt nun eine gleichnamige Variante des Boxster S. Wer eine will, muss schnell sein: Nur 987 Exemplare wird es geben. Die Zahl bedeutet die interne Baureihennummer des aktuellen Boxster. Zu übersehen ist die Black Edition nicht: Die Lufteinlässe im Fondseitenteil sind schwarz lackiert, auch das zweiflutige Doppelendrohr der Abgasanlage ist geschwärzt. Ebenso gefärbt sind der Modellschriftzug am hinteren Kofferraumdeckel und die Überrollbügel. Auf der Seite des Stoffverdecks findet sich ein ,Black Edition"-Schriftzug.

Auch innen schwarz
Die Einstiegsblenden aus Edelstahl tragen einen ,Black Edition"-Schriftzug in schwarz. Das Sport-Design-Lenkrad mit Doppelspeichen hat einen Kranz in Glattleder und eine sportliche Ergonomie. Die Zierblenden an der Schalttafel sowie am Schalt- oder Wählhebel sind schwarz lackiert. Die Zifferblätter des Kombiinstruments sind in Schwarz gehalten wie auch die Teilledersitze mit eingeprägtem Porsche-Wappen in den Kopfstützen. Auf Wunsch gibt es eine schwarze Lederausstattung. Auf dem Deckel des Handschuhfachs prangt eine Limitierungs-Plakette.

Preisvorteil dank Ausstattungspaketen
Serienmäßig enthält die Boxster S Black Edition die sonst optionalen Ausstattungspakete ,Komfort", ,Infotainment" und ,Design" und bietet somit laut Porsche einen Preisvorteil. Das Windschott ist ebenso ab Werk an Bord wie automatisch abblendende Innen- und Außenspiegel mit integriertem Regensensor, Tempomat sowie eine Klimaautomatik. Ebenfalls serienmäßig ist das Porsche Communication Management (PCM) inklusive Navigationsmodul. Obendrein gibt es eine universelle Audio-Schnittstelle, eine Handy-Vorbereitung, das Sound Package Plus, Bi-Xenon-Scheinwerfer mit dynamischem Kurvenlicht und LED-Tagfahrleuchten.

Zehn PS mehr Leistung
Die Fahrdynamik sollen besonders leichte 19-Zöller im Zehnspeichen-Design mit 235er-Reifen vorn und 265ern hinten verbessern. Der 3,4-Liter-Sechszylinder leistet mit 320 PS zehn PS mehr als im Boxster S. Der Motor erreicht seine Nennleistung bei 7.200 Touren, das normale Boxster-S-Triebwerk bei 6.400 Umdrehungen. Das um zehn Newtonmeter gesteigerte Drehmoment von 370 Newtonmeter liegt bei 4.750 Umdrehungen an.

5,2 Sekunden auf Tempo 100
Mit dem serienmäßigen Sechsgang-Schaltgetriebe beschleunigt der Editions-Boxster in 5,2 Sekunden auf 100 km/h, eine Zehntelsekunde schneller als der Boxster S. Seine Spitze erreicht das Topmodell bei 276 km/h und übertrifft den Boxster S damit um zwei Kilometer pro Stunde. Auf 100 Kilometer begnügt sich der Boxster S Black Edition mit durchschnittlich 9,8 Liter Kraftstoff – gleich viel wie der Boxster S.

Mit PDK weniger verbrauchen
Wer den Wagen mit dem Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe (PDK) bestellt, wird durch einen Sprintwert von 5,1 Sekunden belohnt, die Spitze liegt bei 274 km/h. Mit PDK sinkt der Verbrauch auf 9,4 Liter. Die Boxster S Black Edition kommt im März 2011 auf den Markt und kostet 63.404 Euro.

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