Ab Herbst 2011 werden 3er, 6er, 7er und Z4 aufgewertet

BMW kündigt für den Herbst 2011 zahlreiche Veränderungen im Modellprogramm an. Die Neuerungen betreffen verschiedene Baureihen – vom 3er über den 6er und 7er bis zum Z4. Die Bayern ergänzen ihre Palette um sparsamere Motoren, einige Fahrzeuge werden mit neuen Ausstattungspaketen angeboten.

3er Coupé und Cabrio: Edition Exclusive
Zwei neue Editionsmodelle werden künftig vom 3er Coupé und vom 3er Cabrio angeboten. Die Edition Exclusive beinhaltet grau lackierte 18-Zoll-Leichtmetallräder, die Außenspiegelkappen sind in Oxidsilber gehalten. Als exklusive Lackierung steht der Farbton Mineralgrau zur Verfügung. Der Innenraum wird durch eine Lederausstattung aufgewertet – entweder in Perlgrau mit grauen Kontrastnähten oder in Schwarz mit weißen Kontrastnähten.

Hochwertige M Sport Edition
Die M Sport Edition für das 3er Coupé und Cabrio beinhaltet ein M-Sportfahrwerk, graue 18-Zoll-Leichtmetallräder im Doppelspeichen-Design, schwarz lackierte Außenspiegelkappen sowie eine Heckschürze mit integriertem Diffusor. Das 3er Coupé kann optional mit einem M-Heckspoiler ausgestattet werden. Als Außenlackierung steht auch die bisher dem M3 vorbehaltene Farbe ,Silverstone" zur Verfügung. Im Innenraum finden sich serienmäßig schwarze Leder-Sportsitze mit blauen Kontrastnähten, ein M-Sportlenkrad sowie Interieurleisten und Pedale aus Aluminium.

3er Cabrio mit Kontrastdach
Das 3er Cabrio ist künftig auch mit einem Dach in Kontrastlackierung erhältlich. Das Stahl-Klappdach ist in Schwarz oder Titansilber metallic erhältlich und lässt sich mit insgesamt 15 verschiedenen Karosserielackierungen kombinieren. Die für den 3er Touring angebotenen Sondereditionen Exclusive und Lifestyle können nun auch für den besonders sparsamen 320d EfficientDynamics Edition geordert werden. Einziger Unterschied zu den übrigen Touring-Modellen: Der CO2-Champion rollt auf Leichtmetallrädern im Format 16 Zoll.

6er jetzt auch als 313-PS-Diesel
Parallel zur Markteinführung des neuen 6er Coupé steht ab Herbst 2011 auch für das 6er Cabrio eine Dieselvariante zur Wahl. Als Antrieb dient hier jeweils ein Reihensechszylinder mit drei Liter Hubraum. Das Aggregat mit TwinPower-Turbo und Common-Rail-Direkteinspritzung leistet 313 PS und erzeugt ein maximales Drehmoment von 630 Newtonmeter. Das 640d Coupé beschleunigt in 5,5 Sekunden von null auf Tempo 100. Den Durchschnittsverbrauch gibt der Hersteller je nach Reifenformat mit 5,4 bis 5,5 Liter je 100 Kilometer an, das entspricht einem CO2-Ausstoß von 143 bis 145 Gramm pro Kilometer. Beim Cabrio liegen die Verbrauchswerte 0,2 Liter höher.

Allradantrieb und M-Paket für den 6er
In Verbindung mit der Topmotorisierung der Baureihe, dem V8-Antrieb mit 407 PS, können 6er Coupé und Cabrio nun erstmals mit dem Allradantrieb xDrive ausgestattet werden. Ebenfalls neu im Programm für beide Varianten ist ein M-Sportpaket, das unter anderem ein Aerodynamikpaket, LED-Nebelscheinwerfer, 19-Zoll-Leichtmetallräder, Sportsitze mit Alcantara-/Lederpolsterung und ein M-Lederlenkrad umfasst.

Hybrid-7er im Sportlook
Für den ActiveHybrid 7 wird nun ebenso ein M- Sportpaket angeboten. Es umfasst für die Oberklasse-Limousine mit Hybridantrieb 19-Zoll-Räder, ein Aerodynamikpaket, zusätzliche Chrom-Zierelemente für die Front- und Heckschürze sowie beleuchtete M-Einstiegsleisten. In Kombination mit dem M-Sportpaket ist der ActiveHybrid 7 mit der exklusiven Lackierung in Carbonschwarz metallic erhältlich. Hinzu kommen Sportsitze mit Lederpolsterung, ein anthrazitfarbener Dachhimmel, Interieurleisten in der Variante ,Aluminium Feinschliff" sowie ein M- Lederlenkrad mit Multifunktionstasten zum Einsatz.

Z4 künftig mit vier Zylindern
Auch im Klappdach-Roadster Z4 halten nun Vierzylinder-Triebwerke mit TwinPower-Turbo-Technologie Einzug. Die neuen Zweiliter-Aggregate ersetzen die bisherigen Sechszylinder-Saugmotoren der Modelle Z4 sDrive23i und Z4 sDrive30i. Der neue Z4 sDrive20i wird von einem 184 PS starken Aggregat vorwärts bewegt, das sein Drehmomentmaximum bei 270 Newtonmeter. Trotz eines Zugewinns von 20 Newtonmeter soll die Kraftstoffeinsparung gegenüber dem beim Vorgängermodell eingesetzten Sechszylinder 1,7 Liter und damit rund 20 Prozent betragen.

Weniger PS, mehr Drehmoment
Im neuen Z4 sDrive28i entwickelt der Vierzylinder eine Leistung von 245 PS. Obwohl der Motor über 13 PS weniger verfügt als im Vorgänger, steigt das maximale Drehmoment um 40 auf 350 Newtonmeter an. Den Sprint von null auf 100 km/h absolviert der Roadster in 5,6 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit beträgt unverändert 250 km/h. Mit einem Normverbrauch von 6,8 Liter unterschreitet der Z4 sDrive28i den Wert seines Vorgängers um ebenfalls 1,7 Liter, so BMW. Serienmäßig wird der Z4 mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe ausgestattet, auf Wunsch lassen sich die neuen Motoren mit einem Achtgang-Automatikgetriebe kombinieren.

Internetzugang übers Handy
In der zweiten Jahreshälfte 2011 wird BMW zudem die Funktionen für ConnectedDrive erweitern. Eines der Features hört auf den Namen BMW Live, das mit jedem internetfähigen Mobiltelefon genutzt werden kann. Alle verfügbaren Online-Funktionen erscheinen dann über eine Bluetooth-Datenverbindung auf dem Fahrzeugdisplay und lassen sich bequem und auch während der Fahrt über den iDrive Controller bedienen. Das Mobiltelefon dient dabei als Modem. BMW Live bietet zur Markteinführung kostenfreie Nachrichten über RSS-Feeds, Wetterinformationen sowie eine lokale Google-Suche, den Bilderdienst Google Panoramio und Google Street View. Auf Wunsch kann sich der Fahrer Schlagzeilen über die Text-to-Speech-Funktion vorlesen lassen. BMW Live wird zunächst ausschließlich im kommenden 1er nutzbar sein.

Zügigere Stau-Infos
Mit dem für BMW-Navigationssysteme entwickelten System ,Real-Time Traffic Information" (RTTI) sollen Autofahrer noch zügiger über aktuelle Verkehrsbehinderungen, Staus und Umleitungsempfehlungen informiert werden. Der Vorteil gegenüber den rundfunkgestützten Verkehrs-Infos liegt in der schnelleren und umfassenderen Datenübertragung per Mobilfunk über eine im Fahrzeug integrierte SIM-Karte. Vergleichbare Systeme bieten bereits einige Hersteller von mobilen Navigationsgeräten an. Zusätzlich zu Autobahnen und Schnellstraßen erfasst RTTI auch Landstraßen sowie innerstädtische Haupt- und Nebenstraßenverbindungen.

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