Der neue V12-Supersportler nimmt Gestalt an

Eigentlich ist jeder Erlkönig ein Hingucker, doch bei diesem Flachmann ist der Auffälligkeitswert praktisch serienmäßig eingebaut. Lamborghini gibt dem Murciélago-Nachfolger den letzten Schliff. Das Fahrzeug wird wahrscheinlich unter dem Namen Aventador auf dem Genfer Autosalon im März 2011 präsentiert.

Einige Details schon bekannt
Flach und breit duckt sich der neue Super-Lambo auf den Asphalt. Das kantige Design orientiert sich am Reventón, der auf der IAA 2007 vorgestellt wurde. Auffällig sind beim Erlkönig die Lamellen um das Heckfenster und die großen Lufteinlässe. Dahinter verbirgt sich Technik vom Feinsten, deren Details Lamborghini teilweise schon enthüllt hat. Den Antrieb übernimmt ein Zwölfzylinder mit 6,5 Liter Hubraum und 700 PS, dessen maximales Drehmoment 690 Newtonmeter beträgt. Hinzu kommt ein automatisiertes Schaltgetriebe namens ISR. Das Gewicht des Motors beträgt 235 Kilogramm. Vorne sind bei dem Sportwagen 19-Zöller mit Reifen im Format 255/35 montiert, hinten gibt es 335er-Walzen auf 20 Zoll großen Rädern.

Neuartige Aufhängung
Recht aufwendig ist das Fahrwerk des V12-Sportlers. Die Federung und Dämpfung nach dem Pushrod-Prinzip sind laut Lamborghini von der Formel 1 inspiriert. Die Feder-/Dämpferelemente sind nicht am Radträger, sondern innenliegend an der Karosseriestruktur befestigt und waagerecht positioniert. Druckstangen (Pushrods) und Umlenkhebel übertragen die Kräfte. Die Frontpartie lässt sich durch ein hydraulisches System an der Vorderachse per Knopfdruck um vier Zentimeter anheben. Weitere Highlights sind Querlenker-Radaufhängungen aus Aluminium oder die Kohlefaser-Keramik-Bremsanlage. Die Charakteristik der hydraulischen Lenkung lässt sich in drei Stufen einstellen.

Bildergalerie: Super-Lambo erwischt