Schicker 2+2-Sitzer soll ab 2014 auf den Markt kommen

Elite: Bei diesem Namen macht das Herz des Lotus-Fans Freudensprünge. Der erste unter dem legendären Namen vorgestellte Lotus setzte anno 1957 mit einer Kunststoffkarosserie neue Maßstäbe in Sachen Leichtbau. Mit extravagantem Design ging die zweite Generation von 1974 bis 1982 an den Start. Jetzt stellt die britische Marke den Elite Nummer drei vor.

Geduld ist gefragt
Eine seriennahe Elite-Studie wird auf dem Pariser Autosalon vom 2. bis zum 17. Oktober 2010 im Rampenlicht stehen. Bis der Wagen beim Händler erhältlich ist, wird aber noch einige Zeit vergehen, erst im Frühjahr 2014 soll es soweit sein. Die ersten Bilder des neuen Lotus Elite zeigen einen elegant geschnittenen 2+2-Sitzer. Laut Hersteller ist der Elite 4,60 Meter lang, 1,90 Meter breit und 1,32 Meter hoch. Eine Lotus-Premiere ist das Stahlklappdach mit Glaseinsatz.

Schnell, aber öko
Ziemlich konkrete Angaben gibt es bereits zur Technik: So wird ein Achtzylinder mit fünf Liter Hubraum in Front-Mittelmotorlage verbaut. Das Aggregat soll 620 PS liefern und den Elite in gut 3,5 Sekunden von null auf 100 Sachen beschleunigen. An Bord ist ein Heckantrieb. Trotz einer Höchstgeschwindigkeit von 315 km/h soll der CO2-Ausstoß nur 215 Gramm pro Kilometer betragen. Möglich macht dies eine Hybridversion des 1,6 Tonnen schweren Elite. Neben den notwendigen Elektromotoren kommt auch das aus der Formel 1 bekannte KERS-System zum Einsatz. Dabei wird die Bremsenergie zurückgewonnen, der Fahrer kann kurzzeitig ein PS-Plus abrufen. Preislich soll der neue Lotus Elite rund 115.000 Pfund kosten, umgerechnet etwa 138.000 Euro.

Neuer Lotus Elite