Fünfte Karosserievariante startet Anfang 2012

Manch Kritiker behauptet, das aktuelle Mini-Design stoße langsam an seine Grenzen. Doch ganz im Gegenteil: Die Marke zeigt, dass die Optik noch lange nicht ausgereizt ist. Wie das geht, beweist ein frisch erwischter Erlkönig des Mini Roadster.

Vorbild von 2009
Optisch orientiert sich das Fahrzeug an der Studie Mini Roadster Concept, die auf der IAA 2009 gezeigt wurde. Die Verantwortlichen wollten damit die Reaktion des Publikums testen, doch die Studie war bereits sehr seriennah konzipiert. Der jetzt erwischte Erlkönig weist lediglich eine Abschwächung in einigen optischen Details auf. Markant ist die kurze, flache Frontscheibe und der große hintere Überhang. Mit 3,71 Meter ist der Roadster geringfügig kürzer als das Cabrio, bietet aber diesem gegenüber einen handfesten Vorteil: In den Kofferraum passen immer 250 Liter Gepäck, egal ob man offen oder geschlossen fährt. Das Stoffverdeck wird hinter den Sitzen abgelegt, eine elektrische Betätigung ist nicht vorgesehen. Letzteres macht Sinn, schließlich ist der Roadster als Zweisitzer konzipiert, wodurch sich das Verdeck einfach nach hinten werfen lassen soll.

Geduld gefragt
Zur Sicherheit ist hinter den Sitzen der einteilige Überrollbügel aus dem Mini Cabrio montiert, der bei Gefahr blitzschnell hervorkommt. Eine weitere Besonderheit ist ein ausfahrbarer Spoiler auf dem Heckdeckel. Motorenseitig dürften zunächst die stärkeren Aggregate der Cooper-Versionen zum Einsatz kommen, ob auch weniger PS angeboten werden, entscheidet die Nachfrage. Präsentiert wird die Serienversion des Mini Roadster auf der IAA 2011 in Frankfurt, zum Händler rollt der Flitzer dann Anfang 2012.

Erwischt: Mini Roadster