Chrysler-Modelle helfen bei Aufstockung der Palette

Seit dem Einstieg von Mutterkonzern Fiat bei Chrysler hat sich einiges bei der Marke Lancia getan. War die Modellpalette bis vor kurzem noch recht überschaubar – es gab nur noch die drei Baureihen Ypsilon, Musa und Delta – zeigen uns die Italiener auf dem Genfer Autosalon vom 3. bis 13. März 2011 die neue, erweiterte Palette. Und da kommt uns einiges span... , Pardon, amerikanisch vor.

Lancia Ypsilon
Im Kleinwagenbereich wird Lancia weiter mit dem Modell Ypsilon antreten. In Genf steht die jüngste Ausgabe, die ab Juni 2011 in Europa verkauft wird, erstmals als Fünftürer. Ab September wird der kleine Italiener sogar in Großbritannien verkauft, wo Lancia während der letzten Jahre gar nicht vertreten war – die Liaison mit Chrysler macht es möglich. Auf dem Autosalon präsentiert die Marke den Ypsilon mit 0,9-Liter-TwinAir-Zweizylindermotor und 85 PS sowie eine Variante mit 1,3-Liter-Turbodiesel und 95 PS.

Lancia Thema
Einen Thema gab es zuletzt 1994 im Programm der Marke. Das seit 1984 gebaute Auto teilte sich damals die Basis mit dem Saab 9000, dem Fiat Croma und dem Alfa Romeo 164. Und auch der neue Thema ist keine reine Lancia-Konstruktion: Eigentlich ist er ein Chrysler 300 im Italo-Stil. Das zeigt sich auch an den Motoren: Ein 3,6-Liter-V6 mit 292 PS markiert die Spitze. Dazu kommt noch ein Dreiliter-V6-Turbodiesel in den Leistungsstufen 190 und 224 PS. Der im Chrysler verwendete V8 wird nicht übernommen. Vermutlich wäre diese Motorisierung dann doch zu amerikanisch. Der Thema startet in Europa im Oktober 2011.

Lancia Grand Voyager
Beim Phedra-Nachfolger Grand Voyager versuchen die Italiener gar nicht erst, einen neuen Namen für Lancia zu finden. Der Van wird vom auch im Thema verwendeten 3,6-Liter-V6-Benziner angetrieben, wahlweise von einem 2,8-Liter-Turbodiesel, der 163 PS leistet.

Lancia Flavia
Sogar bis 1970 muss man zurückgehen, wenn man einen Flavia in der Modellpalette von Lancia finden will. Als Concept bezeichnet, sind die in Genf ausgestellten Fahrzeuge – eine Mittelklasselimousine und deren Cabrio-Ableger – nach Angaben des Herstellers innerhalb von sechs Monaten produktionsbereit. Dies kommt daher, weil das Basis-Auto ein bereits existierendes Chrysler-Modell ist: der 200.

Lancia Delta
Seit 2008 wird der aktuelle Lancia Delta produziert. Für das neue Modelljahr erhält der Kompakte das neue Markengesicht mit geändertem Kühlergrill. Der in Genf ausgestellte Delta ist mit dem neuen 1,6-Liter-Turbodiesel und 105 PS ausgestattet.

Bildergalerie: Genf 2011: Lancia