Billig-Limousine kommt in Großbritannien auf den Markt

Rund drei Millionen Neuwagen werden in Deutschland pro Jahr verkauft. Gleich 3,6 Millionen Autos verkaufte allein die chinesische Firma SAIC im Jahr 2010. Der Firma gehört seit 2005 auch die britische Traditionsmarke MG. Im Frühjahr 2011 kam erstmals seit langem wieder ein neues MG-Modell auf den britischen Markt, der MG6 GT. Nach dieser Fließhecklimousine folgt nun eine viertürige Stufenheckvariante, der MG6 Magnette.

So groß wie ein VW Jetta
Der Beiname erinnert an den MG Magnette, den die britische Marke in den 30er-Jahren und dann wieder von 1953 bis 1968 anbot. Mit 4,65 Meter Länge ist der neue MG6 Magnette etwa so groß wie ein VW Jetta. Er bietet Platz für fünf Insassen und 498 Liter Gepäck. Für den Antrieb sorgt ein 1,8-Liter-Turbobenziner mit 160 PS und 215 Newtonmeter in Verbindung mit einer Fünfgang-Schaltung. Der DOHC-Motor erfüllt die Euro-5-Norm. Den Verbrauch gibt der Hersteller mit 7,9 Liter pro 100 Kilometer an. Zum Vergleich: Ein VW Jetta 1.4 TSI mit 160 PS braucht 6,3 Liter je 100 Kilometer. Die Höchstgeschwindigkeit ist auf 200 km/h beschränkt, der Standardsprint dauert etwa 8,4 Sekunden.

Ab etwa 18.300 Euro
Das Fahrwerk besteht aus einer McPherson-Vorderachse und einer Multilink-Hinterachse. Wie beim MG6 GT gibt es drei Ausstattungsversionen: S, SE und TSE. Die Einstiegsversionen rollen auf 17-Zoll-Alurädern, während das Topmodell TSE 18-Zöller besitzt. Das einzige verfügbare Extra ist Metalliclack. Zur Basisausstattung gehören elektrische Fensterheber rundum, eine Klimaautomatik und ein CD-Radio. Die Preise beginnen bei 15.995 Pfund, umgerechnet etwa 18.300 Euro. Den gleich starken VW Jetta 1.4 TSI erhält man in Deutschland erst ab 25.075 Euro.

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