Studie Opel GTC Paris wird von 290 Turbo-PS vorangebracht

Erst haben uns die Bilder des neuen Opel Astra Dreitürers begeistert, nun geben die Rüsselsheimer weitere Details frei. Der fertige Dreitürer ist es ja noch nicht, der auf dem Pariser Autosalon vom 2. bis zum 17. Oktober 2010 Premiere feiert. Doch die Studie namens ,GTC Paris" sieht schon so komplett aus, das mit der Serie nichts mehr schief gehen kann. Mit dem Wagen debütiert in der französischen Hauptstadt auch gleich die Farbe des Konzeptfahrzeugs: ,Liquid Metal"-Rot heißt der Lack und soll zeigen, dass der Autobauer selbstbewusst in die Zukunft blickt.

Positiv-Negativ-Farbgebung
Die Studie ist 4,46 Meter lang und bietet fünf Personen Platz. Die fließenden Formen der Karosserie finden sich auch im Innenraum wieder. Das Interieur weist eine ,Positiv-Negativ-Farbgebung" auf und ist auf den GTC-Piloten fokussiert. Während den roten Fahrersitz schwarze Applikationen zieren, sind alle anderen Innenraum-Komponenten in ,Charcoal"-Schwarz mit roten Nähten gehalten. Die Worte ,... and the speed was pure beauty" (dt.: ,und die Geschwindigkeit war reine Schönheit") aus Richard Bachs Roman ,Die Möwe Jonathan" gaben den Designern die Inspiration. Deshalb findet sich dieses Zitat in kalligrafischen Schriftzügen auch auf dem Sitz.

Spezielle Schalensitze
Die Schalensitze wurden speziell für den GTC Paris entworfen. Das schwarze Rennlederlenkrad mit kleinem Durchmesser enthält Metall-Einsätze. Auf der Armaturentafel setzen sich ebenfalls die Opel-typischen Pfeil- und Sichelmotive fort. Beim GTC Paris findet sich die Sichel auch in Details wieder – etwa in Form glänzender Chrom-Türgriffe und der Schalthebel-Verkleidung. Die Armaturentafel weist ein Pfeildesign, das sich bogenförmig bis in die Türeinfassungen spannt, auf. Auffällig ist auch eine reliefartige Oberfläche der Struktur.

Zweiliter-Turbo mit 290 PS
Den GTC Paris treibt ein kompakter Vierzylinder mit Benzin-Direkteinspritzung und Twin-Scroll-Turbolader an. Doppelte Nockenwellen-Verstellung und zwei Ausgleichwellen bieten die Basis für den starken Antritt des Aggregats: Der 2.0 Turbo leistet 290 PS und ist mit einer manuellen Sechsgang-Schaltung gekoppelt. Ein Sperrdifferenzial soll für maximale Traktion sorgen, ohne das Drehmoment des Motors zu begrenzen. Zudem verfügt der Wagen über ein Start-Stopp-System.

Adaptives Fahrwerkssystem
Eigens für den Pariser Konzept-Wagen wurde das adaptive, mechatronische FlexRide-Sicherheitsfahrwerk verbessert. Vorn kommt das Sperrdifferenzial zum Einsatz, hinten eine Opel-eigene Verbundlenkerachse mit einem so genannten Watt-Gestänge. Die Gewichts- und Größenvorteile sowie die höhere Effizienz dieser innovativen Achskonstruktion gegenüber der klassischen Mehrlenkerachse sollen die Querkräfte in Kurven besser abfangen. Das adaptive FlexRide-Fahrwerkssystem reagiert permanent auf Veränderungen von Fahrstil und Kurvengeschwindigkeit.

GTC: Der wird stark