Nur das spektakulärste Feature des SCC wurde nie Wirklichkeit

Keine andere Studie hat mehr Einfluss auf die Entwicklungen von Volvo gehabt als das Safety Concept Car (SCC). Zahlreiche Features, die 2001 auf der Detroit Motor Show im Volvo SCC vorgestellt wurden, sind seither in die Serie eingeflossen.

Vorläufer des C30
Der Volvo SCC war sowohl Designstudie als auch Technologieträger. Einerseits entwickelte sich aus dem Auto der Kompaktwagen C30. Andererseits besaß der SCC präventive Sicherheitselemente, die später in Serie gingen. Viele Features finden sich heute in der Volvo-Modellpalette wieder. Ein bezeichnendes Beispiel für den Einfluss auf die Serie ist die Karosseriefarbe: Das Orange des SCC ist heute eine der bestellbaren Außenlackierungen des C30.

Weitere Features, die in Serie gingen
- Notbremsassistent, Fußgängererkennung und City Safety
- Head-up-Display
- Totwinkelassistent
- Müdigkeitswarner und Spurverlassenswarnung
- Abstandstempomat
- Aufflackernde Bremslichter bei Vollbremsung
- Sicherheitskameras am Kühlergrill, an der Frontscheibe, am Heck: Sie erfassen ein Areal von 180 Grad und kommen heute bei der Fußgängererkennung, beim Notbremsassistenten und beim Einparken zum Einsatz.
- Dynamisches Kurvenlicht: Der SCC hatte Scheinwerfer, die dem Verlauf der Straße folgen.
- Sensus-Infotainmentsystem: 2001 hieß das System Mensch-Fahrzeug-Schnittstelle.
- Integrierte und zweistufig höheneinstellbare Kindersitze
- Energieabsorbierende Front
- Schlüsselloses Zugangs- und Startsystem
- Volvo on Call ermöglicht eine Verbindung zum Fahrzeug über das Mobiltelefon.

,Durchsichtige" A-Säule wurde nie Wirklichkeit
Das spektakulärste Feature des SCC allerdings ging nie in Serie: die ,durchsichtige" A-Säule, die wie ein kleiner Eiffelturm aussah. Der Grund ist der hohe technische Aufwand und die damit verbundenen Kosten.

Zehn Jahre Volvo SCC