Knapp 500 PS: Modell wird auf dem Genfer Autosalon 2011 präsentiert

Aston Martin baut wieder einen Virage. Das letzte Modell mit diesem Namen datiert auf das Jahr 2000. Die aktuelle Ausgabe ist zwischen dem DB9 und dem DBS angesiedelt. Angeboten wird der Neue in Coupé-Form – entweder als 2+2- oder Zweisitzer – und als Cabrio, das den Zusatz Volante trägt. Präsentiert wird der Virage auf dem Genfer Autosalon vom 3. bis 13. März 2011.

V12-Frontmittelmotor
Angetrieben wird der Virage von einem V12-Motor mit sechs Liter Hubraum. Das Aggregat kommt auch in den Schwestermodellen vor und leistet etwas mehr als im DB9 und etwas weniger als im DBS: 497 PS. Das maximale Drehmoment beträgt 570 Newtonmeter. Die Kraft wird über ein Touchtronic-II-Sechsganggetriebe verwaltet, das an der Hinterachse sitzt. Diese Transaxle genannte Bauweise sorgt bei dem Engländer für ein Gewichtsverhältnis von 50:50. Die Kardanwelle besteht aus Karbon. Als Höchstgeschwindigkeit gibt der Hersteller 299 km/h an. Von null auf 100 km/h beschleunigt der Sportwagen in 4,6 Sekunden.

Elektronisches Fahrwerk
Neu entwickelt wurde für den Virage ein Adaptives Dämpfungssystem (ADS). In den zwei Modi ,Normal" und ,Sport" stellt sich das System in jeweils fünf Härtegraden auf die Straßenverhältnisse ein. Drückt der Fahrer die ,Sport"-Taste, spricht das Gas schneller an und die Gangwechsel erfolgen schneller. Gleichzeitig wird der automatische Gangwechsel bei Erreichen der Drehzahlgrenze deaktiviert. Bei den Bremsscheiben setzen die Engländer auf eine Karbon-Keramik-Ausführung. Serienmäßig wird der Virage mit 20-Zoll-Rädern ausgestattet.

Eigenständiges Gesicht
Der Virage baut auf der Technologie des DBS auf, der wiederum auf dem DB9 basiert. Die Plattform besteht demnach aus verklebtem Aluminium. Im Vergleich zu den genannten Modellen fällt die geänderte Frontschürze auf. Der Kühlergrill ist vom One-77 inspiriert, einem auf 77 Exemplare limitierten, 760 PS starken Spezialmodell des englischen Herstellers. Die Vorderkotflügel, Seitenschweller sowie die Seitenzierleisten unterscheiden den Virage ebenfalls von den anderen Modellen. In den Scheinwerfern sitzen LED-Blinker.

Mit edler Lederausstattung
Im Innenraum empfängt die Insassen eine handvernähte Lederausstattung mit Nadelstreifen-Saum an beiden Seiten des Armaturenbretts sowie entlang der Sitze und den Türverkleidungen. 70 Arbeitsstunden werden für das Interieur benötigt. Zur serienmäßigen Ausstattung des Virage gehören eine Sitzheizung für die Sportsitze, ein Tempomat, ein Satellitennavigationssystem, eine Schnittstelle für Bluetooth-Telefone und ein 700-Watt-Audiosystem samt iPod-Schnittstelle.

200 Arbeitsstunden
Um einen kompletten Virage in Handarbeit zu bauen, braucht Aston Martin 200 Stunden. Gefertigt wird das Modell im Stammwerk des Herstellers im englischen Gaydon. Der Preis für den Virage wird auf dem Genfer Autosalon bekannt gegeben.

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