Amis wollen Geschwindigkeits-Weltrekord zurückholen

Der amerikanische Sportwagenhersteller Shelby Supercars – kurz SSC – will sich die Krone für das schnellste Serienfahrzeug der Welt zurückholen. Die hat ihnen 2010 Bugatti mit dem 1.200 PS starken Veyron 16.4 Super Sport abgenommen. 431 km/h schaffte der Renner aus dem VW-Konzern bei einer Rekordfahrt. Der normale Super Sport wird jedoch bei 415 km/h elektronisch abgeregelt – zum Schutz der Reifen. Das reichte dennoch, um den früheren Rekordhalter der Amerikaner, den 414 km/h schnellen SSC Ultimate Aero, vom Thron zu stoßen.

V8-Bi-Turbo mit 1.350 PS
Jetzt setzt SSC zum Konter an. Mit dem Tuatara wollen die Amis die 434 km/h schaffen. Unter der Haube sitzt ein neuer 7,0-Liter-V8. Der Bi-Turbo leistet 1.350 PS. Um das Gewicht möglichst gering zu halten, hat Shelby das Chassis, die Karosserie und die Räder aus Karbon gefertigt. Entworfen hat das Fahrzeug der italienische Designer Jason Castriota, der auch den Ultimate Aero entworfen hat und bereits für Ferrari, Maserati und auch Saab gearbeitet hat.

Nur 100 Exemplare
Vom Tuatara will SSC genau 100 Exemplare produzieren, 16 bis 24 Stück pro Jahr. Der Preis für den schnellsten Flitzer der Welt beträgt 970.000 US-Dollar, umgerechnet also rund 682.000 Euro. Wer sich für den Supersportwagen interessiert, kann ihn bereits jetzt bestellen. Ab Juli 2013 werden die ersten Modelle ausgeliefert. Viel zu konfigurieren gibt es allerdings nicht. Laut Hersteller können nur die Außenlackierung und die Interieurmaterialien gewählt werden. Eine umfangreiche Ausstattung sei serienmäßig.

Schnellstes Serienauto