Mit vier, sechs, acht und zwölf Zylindern sowie erstmals als Plug-in-Hybrid

Die aktuelle Mercedes S-Klasse ist bereits seit 2005 auf dem Markt. 2009 erhielt der Oberklasse-Benz zwar ein dezentes Facelift. Denoch wird es langsam Zeit für eine Neuauflage. Wie wird die kommende S-Klasse aussehen und welche Motoren kommen unter die Haube? Erste Erlkönige-Bilder zeigen, was Mercedes-Liebhaber ab 2013 erwarten dürfen.

Die muskulösen Kotflügel fallen weg
Die voraussichtlich unter der internen Bezeichnung W 222 laufende Baureihe wird sich optisch etwas dezenter als der aktuelle W 221 präsentieren. Das Design orientiert sich verstärkt am neuen CLS. Die Radkästen fallen künftig nicht mehr so muskulös aus, auch die Front- und die Heckpartie wirken weniger wuchtig und damit gefälliger.

Breite Antriebspalette
Als Motoren steht für die nächste S-Klasse-Generation eine breite Palette an teilweise bekannten und teilweise neuen Triebwerken parat. Den Einstieg markiert der erst kürzlich im aktuellen Modell eingeführte Vierzylinder-Turbodiesel S 250 CDI mit 204 PS. Darüber rangieren Sechs-, Acht- und Zwölfzylinder-Aggregate, die alle etwas sparsamer ausfallen werden als bisher. Die Sportversionen S 63 AMG mit 544 PS und S 65 AMG mit 630 PS werden auch künftig das Angebot noch oben abrunden.

Die S-Klasse darf künftig an die Steckdose
Eines der Highlights wird der S 500 mit Plug-in-Hybrid-System werden, dessen Antrieb bereits in der Studie F 800 Style zu finden war. Dieser besteht aus einem 300 PS starken V6-Benziner mit Direkteinspritzung und einem Elektromotor mit 109 PS. Die Lithium-Ionen-Batterie lässt sich an normalen Steckdosen aufladen, rein elektrisch soll es bis zu 120 Kilometer weit gehen. Der F 800 Style begnügt sich laut Hersteller mit lediglich 2,9 Liter Sprit pro 100 Kilometer. Beim S 500 Plug-in-Hybrid dürfte beim Kraftstoffkonsum eine Drei vor dem Komma angepeilt werden, was in der Oberklasse einer kleinen Sensation gleich käme.

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