Der Prototyp des Stadtflohs wird erstmals in Europa gezeigt

Der Toyota iQ bekommt einen elektrisierten Bruder. Die Japaner präsentieren in Europa erstmals einen Prototyp des neuen Stromers auf dem Genfer Autosalon vom 3. bis 13. März 2011. Der elektrische Antriebsstrang des Fahrzeugs basiert auf dem Hybrid Synergy Drive von Toyota.

Ohne Platzeinschränkungen
Der EV-Prototyp (EV: Electric Vehicle) verfügt über einen vollelektrischen Antrieb, der in den Kleinstwagen iQ integriert wurde. Das Auto ist als Stadt-Fahrzeug konzipiert und kann laut Hersteller bis zu 105 Kilometer weit fahren. Als Energiespeicher dient eine kompakte Lithium-Ionen-Batterie die laut Toyota keinerlei Kompromisse beim Raumangebot für vier Passagiere und bei der Gepäckkapazität erfordert. Den Stromstecker setzt man vorne an, nachdem eine kleine Klappe im Frontstoßfänger geöffnet wird.

Erst Erprobung, dann Leasing
Im Lauf des Jahres 2011 wird der Strom-iQ in Europa erprobt. 2012 führt Toyota das Auto im Rahmen eines Leasingprogramms ein. Auf der Genfer Messe präsentieren die Japaner neben dem Elektro-Prototyp noch die Konzeptstudie Yaris HSD Concept mit Hybridantrieb, den siebensitzigen Hybrid-Van Prius+ und das Sportwagenkonzept FT-86 II.

Voll elektrisiert