Puristische Studie soll Kundenreaktionen testen

Wohl selten war ein Versuchsballon hübscher: Auf dem Genfer Autosalon vom 3. bis 13. März 2011 zeigt Wiesmann die Designstudie Wiesmann Spyder, um die Reaktionen der Besucher zu ermitteln.

Kein Schnickschnack
Der Zweisitzer wurde auf das Wesentliche reduziert, es fehlen die Türen, eine Frontscheibe und das Dach. Gedacht ist der Wiesmann Spyder als kompromisslose Fahrmaschine. Unter der Haube arbeitet der 420 PS starke V8-Motor mit vier Liter Hubraum aus dem BMW M3. Derart gerüstet, soll der unter 1.000 Kilogramm wiegende Spyder in weniger als vier Sekunden von null auf Tempo 100 stürmen. Die Höchstgeschwindigkeit gibt Wiesmann mit rund 290 km/h an. Auch eine Variante mit alternativen Antriebskonzepten ist laut Hersteller denkbar.

Warten bis mindestens 2012
Apropos Hersteller: Die Studie geht zurück auf frühe Konzepte der Brüder Wiesmann. Die Entscheidung über eine Serienproduktion ist noch nicht gefallen, man wartet die Reaktionen auf der Messe ab: ,Wir wollen die Marktfähigkeit eines solchen Fahrzeugs testen", so Geschäftsführer Friedhelm Wiesmann. Sollte der Spyder gebaut werden, ist nicht vor 2012 damit zu rechnen.

Gallery: Wiesmann Spyder