Der Nachfolger des 207 startet im Jahr 2012

Die 2er-Reihe war und ist bei Peugeot immer für Stückzahlen in Millionenhöhe gut. Ob 205 oder 206, die Kleinwagen toppten locker die Marke von fünf Millionen Exemplaren. Auch der seit 2006 auf dem Markt befindliche 207 gehört zu den meistverkauften Autos in Europa. Kein Wunder, dass die Peugeot-Ingenieure bei der Erprobung des Nachfolgers größte Vorsicht walten lassen. Trotzdem ist es unserem Erlkönigfotografen gelungen, den neuen 208 abzulichten.

Noch gut versteckt
Zwar verbirgt sich der 208 noch unter einem massiven Tarngewand, trotzdem werden einige Details schon sichtbar. Bei den Abmessungen bleibt Peugeot auf dem Niveau des 4,03 Meter langen 207. Allerdings wird besonders das Design der Frontpartie entschärft und folgt der vom neuen 508 vorgegebenen Linie. Der Kühlergrill wird kleiner, zudem werden die Scheinwerfer nicht mehr ganz so weit Richtung Windschutzscheibe gezogen. Als weiteres markantes Designmerkmal kommen konturierte Radhäuser zum Einsatz. Die Heckleuchten orientieren sich am 206 und erhalten LED-Technik. Insgesamt dürfte die Karosserieform nicht radikal geändert werden, schließlich hat Peugeot eine breite Kundenbasis zu verlieren.

Premiere im Frühjahr 2012
Breit gefächert ist die Modellpalette beim 208: Wie gehabt gibt es ihn als Drei- und Fünftürer, Kombi sowie Cabrio. Neu hinzu kommt ein kleines SUV, dessen Optik der Konzern bereits mit der Studie HR1 vorweggenommen. Premiere feiert der normale 208 auf dem Genfer Autosalon 2012, zur Verfügung stehen dann neben den bekannten Turbovierzylindern auch Dreizylindermotoren, ein Hybridantrieb wird folgen.

Erwischt: Peugeot 208