Ford präsentiert den neuen Kuga auf dem Genfer Autosalon 2012

Vier Jahre nach dem Debüt des ersten Kuga präsentiert Ford auf dem Genfer Autosalon vom 8. bis 18. März 2012 die zweite Generation des SUVs. Neben einem frischeren Look und mehr Platz bringt das Weltauto mehrere neue Technik-Features mit.

Kuga ruft den Rettungsdienst
Die Heckklappe des neuen Kuga lässt sich künftig öffnen, ohne die Hände einsetzen zu müssen. Möglich macht dies ein Sensor unter dem Stoßfänger: Einfach nur den Fuß darunter hin- und herbewegen, schon schwingt die Klappe auf. Wer nach dem Einkaufen voll bepackt vor dem Auto steht, wird das zu schätzen wissen. Von Beginn an wird der neue Kuga auch mit dem sprachgesteuerten Kommunikations- und Entertainmentsystem SYNC erhältlich sein. Enthalten ist eine Notruffunktion namens ,Emergency Assistance", der bei einem Unfall automatisch die lokalen Rettungsdienste alarmiert. Dabei wird die jeweilige Landessprache verwendet und die genaue Fahrzeugposition durchgegeben. Voraussetzung ist, dass ein Airbag ausgelöst oder die Kraftstoffpumpe abgestellt wird.

Intelligenter Allradantrieb
Im Kuga Nummer zwei wird Ford zudem noch den Einparkassistenten Active Park Assist und den Toter-Winkel-Assistenten BLIS (Blind Spot Information System) anbieten. Letzterer warnt mit einem Lichtsignal im jeweiligen Außenspiegel vor Fahrzeugen, die sich im schwer einsehbaren Bereich neben dem Kuga befinden. Eine weitere Hilfe für den Fahrer stellt der intelligente Allradantrieb dar, der die Fahrbahnverhältnisse erkennt. Seine variable Drehmomentverteilung soll für optimale Spurtreue und Traktion sorgen. Mit der Fahrdynamik-Regelung TVC (Torque Vectoring Control), die mit dem aktuellen Ford Focus eingeführt wurde, sollen zudem das Handling und die Fahrzeugkontrolle in Kurven verbessert werden.

Neuer Kuga hat größeren Kofferraum
Wer sich für den neuen Kuga ein größeres Ladevolumen wünschte, kann sich über 82 Liter mehr Stauraum freuen. Gleichzeitig feilte Ford an der Bedienung der Rücksitze. Sie falten sich nun auf Knopfdruck zusammen und ermöglichen eine durchgehend ebene Ladefläche.

Selbe Basis wie der Ford Focus
Der neue Ford Kuga ist wie der aktuelle Focus ein Weltauto. Wie Letzterer basiert er auch auf der so genannten C-Segment-Architektur. In den USA trägt der Kuga den Namen Escape und kann ab Frühjahr 2012 bestellt werden. In Europa startet die nächste Kuga-Generation erst gegen Ende 2012, Anfang 2013. Dieselfans stehen zum Marktstart zwei Zweiliter-Vierzylinder mit 140 und 163 PS zur Verfügung. Die Triebwerke können optional in Verbindung mit dem Ford-PowerShift-Automatikgetriebe mit Doppelkupplungstechnologie geordert werden. Die Benzinerriege vertritt der 1,6-Liter-EcoBoost-Direkteinspritzer. Der Turbomotor kommt auch in Ford Focus und B-Max mit 150 und 182 PS zum Einsatz. Die Preise des neuen Kuga hat Ford noch nicht mitgeteilt.

Gallery: Ein SUV für die Welt