Schweizer Autoveredeler hübscht den Mitsubishi i-MiEV auf

Elektroautos sind oftmals noch schwer an den ,Mann" zu bringen: Zum einen sind sie vom Design teilweise noch gewöhnungsbedürftig. Zum anderen sind die Elektrofahrzeuge viel zu teuer und aufgrund der mangelnden Ladeinfrastruktur nur schlecht im Alltag zu nutzen. Der Schweizer Autoveredeler Rinspeed hat sich jetzt deshalb einmal den biederen Mitsubishi i-MiEV vorgenommen. In Sachen Design und Ladeinfrastruktur hat er dem Stromer sicherlich auf die Sprünge geholfen. Mit einem Aufpreis von rund 28.660 Euro gegenüber dem bereits happigen Grundpreis (34.390 Euro) hat der Veredeler ein Problem dabei aber aus den Augen verloren.

Karbonoptik
Frank Rinderknecht, der Gründer und Kopf von Rinspeed, hat sich ein klares Ziel gesetzt: Der i-MiEV soll attraktiver werden. Dafür haben die Schweizer kräftig in den Farbtopf gegriffen. Auf dem Genfer Autosalon (3. bis 13. März 2011) sind die Elektro-Twins in einem leuchtenden Gelb und einem matten Rot zu sehen. Zusätzliche Akzente sollen Karbonfolien von Foliatec auf Front, Dach und Heck setzen. Dank neuer Fahrwerksfedern von H+R liegen die Autos tiefer als das Basismodell. Dreiteilige 16-Zoll-Felgen des japanischen Spezialisten Work gehören ebenfalls dazu wie auch neue Goodyear-Reifen.

Sportlicher Look im Interieur
Auch im Innenraum wurde das viersitzige Elektromobil aufgewertet. Für eine Rennoptik sorgen Sportsitze von Recaro. Der Schaltknauf und die Pedalerie wurden mit Aluminiumapplikationen versehen. Die Polster sind entweder in gelb-schwarz mit Blümchen bestellbar oder in rot-schwarz mit einem gezackten Muster.

Internet löst Infrastruktur-Problem
Das schlechte Netz von Stromladestationen versucht Rinspeed mit dem Einbau eines Tablett-PCs von HTC und einer Multimedia-Ausstattung von Harman zu lösen. Über das Internet sollen die Ladestationen von Rinspeed-Partner RWE immer leicht aufzuspüren sein. Auf dem im Gegensatz zu einem Fahrzeug mit Verbrennungsmotor meist längeren Weg zur nächsten Zapfanlage stößt der i-MiEV aber zum Glück kein CO2 aus.

Bildergalerie: Sportliche Elektro-Twins