Celica-Nachfolger mit Boxermotor und Hinterradantrieb soll 2012 kommen

Seit Toyota im Herbst 2009 auf der Automesse in Tokio die Designstudie FT-86 zeigte, träumen Fans von einem Nachfolger für den japanischen Sportwagen Celica. Die nun auf dem Genfer Salon (3. bis 13. März 2011) präsentierte Nachfolgestudie FT-86 II gibt den Träumen neue Nahrung und Substanz. Der Name erklärt sich als Zusammensetzung von ,Future Toyota" und der Zahl 86, die Kenner an den Corolla Levin AE86 erinnern soll, ein Rennsportfahrzeug der 80er-Jahre.

Länger als der Subaru, aber gleicher Radstand
Schon 2009 hatten Toyota und Subaru die gemeinsame Entwicklung eines Sportwagens mit Hinterradantrieb und Boxermotor verabredet. Dabei sollte der Motor von Subaru kommen, die Technologie für den Hinterradantrieb von Toyota. Schon die IAA-Studie besaß diese beiden Elemente. Der in Frankfurt gezeigte Wagen war jedoch nur 4,16 Meter lang. Die Genfer Studie misst dagegen nun 4,24 Meter. Das ebenfalls in Genf – allerdings nur im Stadium eines Rohbaus – gezeigte Äquivalent namens ,Subaru RWD Sports Car" misst nur 4,20 Meter. Identisch sind die beiden Flitzer also keineswegs. Der Radstand von 2,57 Meter ist allerdings der gleiche.

Boxer für niedrigen Schwerpunkt
Der Boxermotor soll drehfreudig sein und kompakt bauen. Damit wird eine Sechsgang-Schaltung gekoppelt. Diese Kombination begünstigt durch ihren niedrigen Schwerpunkt die Straßenlage und trägt zugleich zum guten Leistungsgewicht bei, so Toyota. Sowohl der Antriebsstrang als auch die Sitze wurden gezielt tief und weit hinten positioniert. Das verhilft zu einem ausgewogenen Achslastverhältnis und verbessert so das Handling. Der neue Toyota-Sportwagen soll wie der von Subaru im Jahr 2012 auf den Markt kommen. Der Name des Autos wurde noch nicht mitgeteilt. Toyota-Pressesprecher Jürgen Stolze sagte uns allerdings im Februar 2011, dass der Neuling nicht Celica heißen wird.

Toyota-Sportler