Neuer Skoda Rapid fast ungetarnt erwischt

Volkswagen-Tochter Skoda erprobt derzeit eine neue Stufenhecklimousine. Das Modell namens Rapid greift die Bezeichnung eines Coupés der Marke auf, das von 1984 bis 1990 gebaut wurde. Der neue Rapid konnte nun bei Erprobungsfahrten auf dem Nürburgring abgelichtet werden. Skoda verzichtet mittlerweile weitgehend auf eine Tarnung. Lediglich an den Scheinwerfern, der Motorhaube und den Rückleuchten sind Aufkleber angebracht, die das Modell optisch in die Nähe des indischen Rapid rücken sollen. Die europäische Form dürfte sich eher an der Stufenheckstudie MissionL orientieren, die Skoda 2011 vorstellte. Noch 2012 soll der Rapid in Europa durchstarten. Auch eine in und für China produzierte Variante, die sich ebenfalls am MissionL orientiert, soll kommen – allerdings erst 2013.

Großer Kofferraum
Maße sind bislang nur vom indischen Modell bekannt. Die Stufenheck-Limousine ist dort 4,39 Meter lang, 1,70 Meter breit und 1,47 Meter hoch. In den Kofferraum passen 480 Liter Gepäck. Die Inder können nur zwischen einem Diesel und einem Benziner wählen. Beide 1,6-Liter-Triebwerke leisten 105 PS und sind an ein manuelles Fünfgang-Getriebe gekoppelt. Den Benziner gibt es alternativ mit einer Sechsstufen-Automatik.

Konkurrenz zu Jetta und Astra Stufenheck
In Europa wird der Rapid eine breitere Motorenpalette bieten. Vom 1.2 TSI bis zum 2.0 TSI und dem 2.0 TDI ist alles möglich. Der preislich – im Raum steht ein Startpreis von 13.000 Euro – zwischen Fabia und Octavia positionierte Rapid steht beispielsweise in Konkurrenz zum VW Jetta oder dem für 2013 geplanten Seat Toledo aus dem gleichen Konzern. Ein weiterer Gegner ist der Opel Astra als Stufenheckversion, die im Herbst 2012 starten soll.

Tschechische Stufe