SP 12 EC auf Basis des 458 Italia

Der englische Musiker Eric Clapton (,Tears in Heaven") ist Ferrari-Enthusiast. Und für echte Fans halten die Italiener das One-Off-Programm parat. Im Rahmen dieses Programms entstehen individuell auf den Kunden zugeschnittene Einzelstücke. Das von Clapton nennt sich SP 12 EC, wobei ,EC" für die Initialen des berühmten Gitarristen steht.

Eigentlich 512-BB-Fan
Clapton mag besonders die von 1976 bis 1984 gebauten 512-BB-Modelle: Bisher hat der 67-Jährige drei davon besessen. Als Basis für den SP 12 EC dient nun ein 458 Italia, den Ferrari zusammen mit Pininfarina nach Wünschen von Clapton mit Stilelementen des 512 BB versehen hat. An der Front des 458 Italia gibt es einen neuen Grill und zusätzliche Lüftungsöffnungen. Außerdem werden neue Scheinwerfer verbaut und die C-Säulen verbreitert. Am Heck kommen ein Dachkantenspoiler und neue Rückleuchten zum Einsatz. Die Lackierung des SP 12 EC folgt mit Rot und Schwarz der des originalen 512 BB.

Keine Angaben zum Antrieb
Ferrari macht keine Angaben dazu, ob auch der Antrieb des 458 Italia modifiziert wurde. Serienmäßig ist der Sportler mit einem Achtzylinder-V-Motor mit 570 PS unterwegs. Der 512 BB wurde von einem Zwölfzylinder-V-Motor angetrieben, wobei die Zylinder in einem Winkel von 180 Grad angeordnet waren. Damit werkelte im 512 BB kein Boxermotor, obwohl dies die ausgeschriebene Modellbezeichnung ,Berlinetta Boxer" glauben machen könnte. Bei einem Boxermotor ist im Gegensatz zum 180-Grad-V-Motor jeder Pleuel an einer eigenen Kröpfung gelagert und die gegenüberliegenden Kolben arbeiten gegenläufig. Was Clapton für sein Einzelstück namens SP 12 EC zahlen musste, ist nicht bekannt.

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