Lexus bereitet die nächste Ausbaustufe seines Supersportlers vor

Der LFA von Toyotas Luxusmarke Lexus wird nur in einer Auflage von 500 Exemplaren gebaut. Normalerweise leistet sein 4,8 Liter großer V10-Saugmotor 560 PS. 50 Einheiten wurden als 570 PS starke Sonderversion mit dem so genannten Nürburgring-Performance-Paket aufgelegt. Von dieser Variante gibt es in Deutschland nur ein einziges Exemplar. Jetzt scheint es, als bereite Lexus den nächsten Hammer vor. Unser Erlkönig-Fotograf hat sich auf die Lauer gelegt und die LFA-Ausgabe des kommenden Modelljahrs abgelichtet. Sie könnte noch stärker als die Nürburgring-Edition sein.

Auspuffendohre möglicherweise nun weiter oben
Ein seitlicher Schriftzug deutet darauf hin, dass die nächste LFA-Ausbaustufe intern AD-A heißt. Der Prototyp des Supersportwagens wird derzeit vom Hersteller auf der Nordschleife des Nürburgrings eingehend geprüft. Was sofort auffällt: Die Kohlefasermotorhaube trägt einen dritten, breiten Lufteinlass. Das Dach scheint ebenfalls aus Karbon zu bestehen. Hinten hat Lexus das Design des Diffusors geändert. Er wirkt noch mächtiger, denn die Japaner haben die drei mittigen Auspuffendrohre scheinbar verlegt. Dafür gibt es nun vier Öffnungen weiter oben, je zwei unter den Rücklichtern. Da bei Erlkönigen der Grundsatz ,tarnen und täuschen" oberste Prämisse ist, muss man aber vorsichtig sein. Es könnte sich auch um Attrappen handeln. Schließlich besteht immer noch die Möglichkeit, die Abwandlung einer Formel-1-Technik vor sich zu haben. In der Königsklasse des Rennsports benutzten die Teams 2011 ein System, bei dem der Abgasstrahl auf den Diffusor gerichtet war und somit in die Aerodynamik einbezogen wurde. Was die Konstrukteure ausgeheckt haben, sehen wir hoffentlich bald. Eines ist sicher: Ein Schnäppchen wird die neue LFA-Variante nicht: Schon die Nürburgring-Edition kostete ihren Besitzer 445.000 Euro.

LFA-Variante erwischt