Der Aspid GT-21 Invictus soll auch noch komfortabel sein

In unter drei Sekunden von null auf 100 km/h, über 300 km/h Höchstgeschwindigkeit und trotzdem komfortabel – so soll der neue GT-21 Invictus von Aspid sein. Die Spanier stellen nach dem ,Super Sport" ihr zweites Modell vor. Allerdings gibt es vom GT-21 bisher nur Zeichnungen. Nicht zu verwechseln ist der Invictus mit den englischen Invicta-Sportwagen.

Seven-Car-Coupé
Der GT-21 ist mit dem Super Sport technisch eng verwandt: Auch er basiert auf einem 80 Kilogramm leichten Chassis. Die vorderen Räder des Invictus liegen im Stile eines Seven Car frei. Ab der A-Säule beginnen die Unterschiede: Die Passagierkabine ist deutlich größer dimensioniert als beim Super Sport – Aspid bezeichnet den GT-21 als Zwei-plus-zwei-Sitzer. Das Coupédach ist etwas höher als das seitlich aufklappbare Dach des Super Sport. Am Heck gibt es einen kleinen Kofferraum. Aber auch beim GT-21 setzt Aspid auf Einstiegskomfort: Das Lenkrad ist unten sehr stark abgeflacht.

Übersichtlicher Innenraum
Den Leichtgewichts-Gedanken transportiert Aspid auch in den Innenraum. So wurde auf so viele Knöpfe wie irgend möglich verzichtet. Hinter dem Multifunktionslenkrad sitzen Schaltpaddles. Für die Kabine kündigt Aspid eine an den jeweiligen Kundenwünschen orientierte Ausstattung an – über 100 Optionen sollen zur Verfügung stehen.

V8-Power ohne Gewicht
Als Motorisierung kündigt Aspid für den GT-21 einen V8 von BMW an. Das 450-PS-Triebwerk muss gerade mal 990 Kilogramm Fahrzeuggewicht bewegen. So kommt es zu den bereits oben erwähnten Werten: Der Spurt von null auf 100 km/h soll in unter drei Sekunden erledigt sein, als Vmax werden Werte jenseits der 300-km/h-Marke angepeilt. Allerdings können sich die Spanier auch einen Hybrid getriebenen GT-21 vorstellen. Als Getriebe kommt im GT-21 mit V8-Motor ein Doppelkupplungs-System zum Einsatz.

250 Exemplare pro Jahr
Für die Bremsen kündigt Aspid eine vollkommen neue, aber nicht näher erläuterte Technik an. Diese soll genauso effizient und fadingfrei arbeiten wie Bremsen mit Karbon-Keramik-Scheiben, aber die Hitze schneller ableiten. Laut Aspid wird der GT-21 auf einer der nächsten Automessen der breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Ob dies der Pariser Autosalon (29. September bis 14. Oktober 2012) sein wird, ist fraglich. Der Super Sport hatte seine Messepremiere auf der eher unbedeutenden und damit für kleine Hersteller bezahlbaren British Motor Show im Jahr 2008 in London. Die Kosten für einen GT-21 Invictus nennt Aspid noch nicht. Die Spanier machen aber keinen Hehl daraus, dass sie im hochpreisigen Sportwagen-Segment wildern wollen. Außerdem weisen sie darauf hin, dass die Jahresproduktion auf 250 Exemplare limitiert werden soll – es könnte sich allerdings als ein ehrgeiziges Ziel erweisen, überhaupt 250 Invictus-Kunden pro Jahr zu finden. Die Herstellung soll 2014 anlaufen, noch sucht Aspid nach Investoren.

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