Papst fährt wieder Mercedes M-Klasse

Der Papst hat ein neues Auto. Daimler-Vorstandschef Dieter Zetsche übergab die Mercedes M-Klasse mit Sonderaufbau persönlich im Vatikan. Das katholische Kirchenoberhaupt nutzt die Papamobile bei einer Vielzahl öffentlicher Auftritte im In- und Ausland. Durch den speziellen, glaskuppelartigen Aufbau hat der Pontifex die Möglichkeit, den Menschen möglichst nahe zu sein, ohne dabei auf Sicherheit und Komfort verzichten zu müssen. Gegenüber dem Vorgängerfahrzeug wurde die Kuppel deutlich vergrößert, was dem Papst ein verbessertes Raumangebot und einen komfortableren Einstieg ermöglicht. Auch wurde die Sicht auf Seine Heiligkeit durch eine erheblich größere Glasfläche und einen beleuchteten Innenhimmel verbessert. Der Thron im Aufbau ist mit dem gestickten Wappen des Heiligen Vaters versehen.

Diamantweiße Karosserie
Wie schon bei den Vorgängermodellen ist auch die Karosserie des neuen Papamobils diamantweiß lackiert. Um den häufigen Transport der umgebauten M-Klasse im Flugzeug zu erleichtern, verringerte Mercedes die Gesamthöhe des Fahrzeugs um einige Zentimeter. Gleichzeitig soll die Innenstandhöhe für den Papst leicht angewachsen sein.

Nicht das erste Papamobil von Mercedes
Seit über 80 Jahren stellt Mercedes dem katholischen Kirchenoberhaupt Fahrzeuge zur Verfügung. Der erste Wagen war 1930 eine Nürburg 460 Pullman-Limousine für Pius XI.. In den 1960er Jahren erhielt Johannes XXIII. ein 300d Landaulet als Cabrio mit Automatikgetriebe. Nach ihm nutzte Paul VI. erst einen Mercedes-Benz 600 Pullman-Landaulet, später dann einen 300 SEL. Ab den 1980er Jahren fuhr Johannes Paul II. mit einer umgebauten G-Klasse zu den Feierlichkeiten auf dem Petersplatz. Ab 2002 war er meist im Vorgängermodell des neuen Papamobils unterwegs, das bisher auch Benedikt XVI. nutzte. Im September 2012 überreichte Renault seiner Heiligkeit zwei umgebaute elektrisch betriebene Kangoo Z.E. In unserer Bildergalerie zeigen wir weitere Gefährte des Papstes.

Gallery: Neues Papamobil für den Pontifex