Mini John Cooper Works Paceman vorgestellt

Der Mini Paceman wird gern als Nische in der Nische gesehen. Der vom Countryman abgeleitete Dreitürer soll die Erfolgsgeschichte des ungewöhnlichen Dickschiffs BMW X6 in die Kompaktklasse übertragen. Wer es super sportlich mag, für den gibt es ab März 2013 die neue Top-Version des Paceman.

Ordentlich sportlich
Der John Cooper Works Paceman bekommt einen kleinen 1,6-Liter-Vierzylinder-Turbobenziner mit erstaunlichen 218 PS. Das maximale Drehmoment liegt bei 280 Newtonmeter, es kann kurzzeitig auf bis zu 300 Newtonmeter anwachsen. Wahlweise gibt es eine manuelle Sechsgang-Box oder eine Sechsstufen-Automatik. Bis die 100 km/h auf dem Tacho stehen, sollen in beiden Varianten lediglich 6,9 Sekunden vergehen. Der Vortrieb endet erst bei 226 km/h, mit Automatik bei 224 km/h. Der Durchschnittsverbrauch der manuell geschalteten Variante soll bei 7,4 Liter liegen, die Automatikversion gönnt sich einen halben Liter mehr, also 7,9 Liter. Die 172 beziehungsweise 184 Gramm CO2 pro Kilometer gelangen über eine Sportabgasanlage mit verchromten Endrohren ins Freie.

Serienmäßiger Allradantrieb
Der schärfste Paceman aller Zeiten verfügt über einen variablen Allradantrieb. Ein Sportfahrwerk rückt das so genannte Sports Activitiy Coupé zehn Millimeter näher an den Asphalt. Durch Aktivierung des serienmäßigen Sport-Buttons auf der Mittelkonsole können Fahrverhalten und Sound nochmals nachgewürzt werden.

Aerodynamik-Kit und exklusiver Lack
Die geänderte Front- und Heckschürze sowie spezifische Seitenschweller würden John Cooper sicherlich gut gefallen. Wie bei Mini üblich, lässt sich das Fahrzeug umfangreich individualisieren. Insgesamt stehen neun Außenlackierungen zur Wahl, die Farbe ,Chili Red" bleibt exklusiv dem Top-Modell vorbehalten. Das Dach, die Außenspiegel sowie die Zierstreifen können in Kontrastfarben lackiert werden.

Serienmäßige Sportsitze
Fahrer und Beifahrer nehmen auf Sportsitzen mit schicken roten Ziernähten Platz. Im Fond können zwei Mitreisende auf Einzelsitzen in den Genuss des kleinen Kugelblitzes kommen. Weitere Details im Innenraum sind unter anderem Zierleisten in Klavierlack, zahlreiche rote Kontrastnähte, ein Sportlenkrad und dunkle Ziffernblätter für die Geschwindigkeitsanzeige.

Weltpremiere in Detroit
Den Mini John Cooper Works Paceman gibt es erstmals auf der North American International Auto Show (NAIAS) 2013 (19. bis 27. Januar) in Detroit zu bestaunen. Im März 2013 folgt dann die Markteinführung zu Preisen ab 35.950 Euro.

Mit 218 PS: Der Mini Paceman als Giftzwerg